34f-Vertrieb: „Taping wird wohl kommen“

In der Diskussion ist aber weiterhin auch, dass die BaFin lediglich eine Oberaufsicht über die Arbeit der IHKs und Gewerbeämter übernimmt und entsprechende Guidelines erstellt. Dies wäre allerdings wiederum in Hinblick auf den Förderalismus und die Zuständigkeit der Länder beziehungsweise Kommunen für die Gewerbeaufsicht wohl nicht ganz unproblematisch.

Die konkrete Ausgestaltung der BaFin-Aufsicht ist demnach weiterhin offen. Sofern die große Koalition nach der Evaluierung des bisher Erreichten durch die SPD im Herbst nicht ohnehin platzt, ist jedoch damit zu rechnen, dass die SPD auf die Umsetzung dieses Vorhabens auf irgendeine Art und Weise drängen wird, sagte Klein. Jedenfalls werde die BaFin-Aufsicht aber nicht mit der Neufassung der FinVermV vorgenommen oder damit vermischt werden.

1.000 bis 5.000 Euro pro Jahr?

Hinsichtlich der Kosten, die durch eine BaFin-Umlage auf die beaufsichtigten 34f-Vermittler zukommen, gibt es ebenfalls noch keine verlässlichen Informationen. Rottenbacher sagte, hier höre man von Summen zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Jahr.

Zu dem Assetmanagement-/Fondsrating-Tag trafen sich gestern unter der Leitung von Ratingwissen-Chef Jürgen Braatz insgesamt rund 80 Teilnehmer aus der Sachwertbranche – vornehmlich Anbieter und Vermittler von alternativen Investmentfonds (AIFs) und Emissionen nach dem Vermögensanlagengesetz – in Hamburg. Cash. war als Medienpartner involviert. (sl)

Foto: Ratingwissen/Fotograf: Dierk Kruse

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