„Der Job passt sich meinem Leben an und nicht umgekehrt“

Jasmin Frank: „Meine kreativen Ideen wurden eher belächelt als belohnt.“

Jasmin Frank absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau und qualifizierte sich anschließend als Finanzfachwirtin. Vor drei Jahren wechselte sie zur Deutschen Vermögensberatung und fokussiert sich dort vor allem auf die Beratung junger Kunden.

Warum sind Sie vor drei Jahren zur DVAG gewechselt? 

Frank: Nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau war ich hochmotiviert und wollte etwas bewegen. Aber meine Vorgesetzten bremsten mich permanent aus. Meine kreativen Ideen und mein Engagement wurden eher belächelt als belohnt. Das ist bei der Deutschen Vermögensberatung ganz anders: Hier werden meine Vorschläge ernst genommen und ich kann vieles selbst gestalten. In den ersten sechs Monaten der Einarbeitung habe ich mich beruflich und persönlich enorm weiterentwickelt. Zudem gibt es in unserer Berufsgemeinschaft kein Konkurrenzdenken, trotz Selbstständigkeit helfen wir einander und halten zusammen. Jeder kann sich bei der DVAG so schnell entwickeln, wie er möchte, und diese Möglichkeiten spornen uns im täglichen Vertrieb an. 

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihren Wechsel reagiert? 

Frank: Tatsächlich bekam ich vor allem aus meinem privaten Umfeld Gegenwind zu spüren. Hier konnten einige nicht verstehen, dass ich den vermeintlich sicheren Job in der Bank aufgegeben habe. Ich bin dann in die Offensive gegangen, habe von der guten Einarbeitung erzählt und davon, dass sich meine Sorgen, zu Beginn nicht genug Termine vereinbaren zu können, schnell von selbst erledigten. Nach und nach haben schließlich alle gemerkt, dass ich in meiner neuen Aufgabe aufblühe, die kritischen Stimmen sind verstummt. 

Mit welchen Argumenten können junge Menschen motiviert werden, den Beruf der Vermögensberaterin bzw. des Vermögensberaters zu ergreifen? 

Frank: Die Arbeit als Vermögensberaterin bietet viele Freiheiten, ich kann Termine so legen, wie ich möchte, und bin superflexibel. So passt sich der Job meinem Leben an und nicht umgekehrt. Den Unterschied habe ich nach meinem Wechsel sofort gespürt. Zudem ist man trotz Selbstständigkeit nie auf sich allein gestellt, sondern bekommt viel Hilfe und nützliche Tipps von erfahreneren Kollegen. Dieser Zusammenhalt, gepaart mit eigenverantwortlichem Arbeiten, ist super. 

Wie groß ist aus Ihrer Sicht die Gefahr, dass die Digitalisierung Ihren Job künftig überflüssig machen wird?

Frank: Grundsätzlich sollte sich jeder fragen, ob sein aktueller Beruf Zukunft hat. In 20 Jahren wird es wahrscheinlich kaum mehr Bankfilialen geben, gleichzeitig haben die Menschen aber weiterhin viel Erklärungs- und Beratungsbedarf. In der Pandemie wurde umso deutlicher, dass viele Menschen einen kompetenten Finanzcoach an ihrer Seite brauchen, der unabhängig von Öffnungszeiten für sie da ist. Wer sich raus aus der Komfortzone wagt und offen für Veränderung ist, der kann sich im Vertrieb selbst verwirklichen. Vermögensberater ist ein Beruf mit Zukunft. 

Wie hat sich die Corona-Pandemie auf die Kundenberatung ausgewirkt?

Frank: Ich habe im Lockdown den Unterschied zur Arbeit in der Bank besonders deutlich gemerkt. Als Vermögensberaterin habe ich eine viel vertrauensvollere Beziehung zu meinen Kunden. Ich kann sie beraten, wie ich will, und helfe ihnen auch, wenn sie in der schwierigen Zeit einen Neuanfang wagen – leider durch Corona hauptsächlich digital. Da war es natürlich ein großer Vorteil, dass die Deutsche Vermögensberatung schon vor der Pandemie viel in digitale Formate investiert hat. Wir konnten direkt den Schalter umlegen und unsere Kunden durchgängig beraten. 

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