Neue Schifffahrts-AG in den Startlöchern

Das Hamburger Schiffsbeteiligungsunternehmen Vilmaris GmbH & Co. KGaA plant zum 15. Juni die Notierungsaufnahme im Regulierten Markt der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg.
Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge vorwiegend Containerschiffe und Massengutfrachter erwerben, und hat 33.500 auf den Namen lautende vinkulierte Stückaktien bei institutionellen und mittelbar bei privaten Investoren zu einem Preis von 1.000 Euro pro Wertpapier platziert. Ursprünglich lag das angestrebte Platzierungsvolumen bei 50.000 Aktien. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird entsprechend auf 55 Millionen Euro angepasst. Vilmaris möchte mit dem Emissionserlös ein diversifiziertes Schiffsportfolio aufbauen, das sich aus Gebrauchtschiffen und Neubauten zusammensetzt. Daneben kämen auch Mehrheitsbeteiligungen an Schiffen in Betracht, teilten die Hanseaten mit.

Initiatoren des Projekts sind die Schifffahrtsgruppe Komrowski, die Lampe Corporate Finance und die Gesellschaft Montan Alternative Investment. Nach dem erfolgreichen Börsengang sind weitere Finanzierungsrunden geplant, um bei entsprechender Marktlage und geeigneten Investitionsmöglichkeiten von den derzeit günstigen Marktkonditionen zu profitieren, heißt es aus Unternehmenskreisen.

Bis dato gibt es in Deutschland nur zwei vergleichbare Schifffahrts-AGs: Im Jahr 2006 brachte das Hamburger Emissionshaus König & Cie. das Unternehmen Marenave AG an die Börse, ein Jahr später zog der Wettbewerber HCI Capital AG nach und initiierte die HCI Hammonia Shipping AG. (af)

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