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Feedback kommt nicht aus dem Umsatztief

Die auf geschlossene Fonds spezialisierte Hamburger Vertriebsholding Feedback hatte auch im ersten Halbjahr 2010 mit Absatzproblemen ihrer Tochtergesellschaften zu kämpfen. Bereits 2009 lagen Umsatz und Ergebnis aufgrund der Wirtschaftskrise und deren massiven Folgen für den Finanzmarkt und die Schifffahrt unter den Erwartungen und dem Vorjahr [1].

Vorläufigen Zahlen zufolge hat das Unternehmen in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 2,2 Millionen Euro erzielt und liegt damit etwas unter dem Vergleichswert von 2,4 Millionen Euro aus dem Vorjahr [2].

Beim Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen verbuchte Feedback einen Verlust von 0,6 Millionen Euro. In der ersten Vorjahreshälfte hatte das Minus 0,4 Millionen Euro betragen. Unter dem Strich wurden die ersten sechs Monate mit einem Netto-Fehlbetrag von 0,9 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Konzernführung bezeichnete den Verlauf der ersten beiden Quartale auf der gestrigen Hauptversammlung als „nicht zufriedenstellend“. Nach einem vom noch schwachen Marktumfeld beeinträchtigten ersten Halbjahr erwarte man für das laufende zweite Halbjahr wieder höhere Umsatzerlöse und ein positives Ergebnis, hieß es weiter.

Im Geschäftsjahr 2010 würden sich die Anpassung der Unternehmensstrategie an die veränderten Rahmenbedingungen sowie die vorgenommenen Kostenreduzierungen bereits positiv auswirken. Langfristig werde Feedback dann auf den Erfolgskurs der Vorkrisenzeit zurückkehren und wieder operative Gewinne vorweisen können, so die Ankündigung. (hb)

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