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3. November 2010, 11:45
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G.U.B.-Doppelplus für Biogas-Fonds von DSK

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den Fonds DSK Nawaro Energie I der Deutschen Sachwert Kontor Emissionshaus GmbH (DSK), Erding, mit insgesamt 64 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (Doppelplus).

DSK-127x150 in G.U.B.-Doppelplus für Biogas-Fonds von DSK

DSK-Chef Curt-Rudolf Christof

Der Fonds investiert in die Errichtung und den Betrieb einer Biogasanlage in Borgholz (Nordrhein-Westfalen). Das Gesamt-Investitionsvolumen beträgt knapp 3,6 Millionen Euro. Die Fonds-Geschäftsführung wird von Verantwortlichen aus dem Bereich des Generalübernehmers und des Betriebsführers übernommen, die sich mit insgesamt 330.000 Euro selbst an dem Eigenkapital von 1,25 Millionen Euro beteiligen. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Zu den Stärken/Chancen zählt die G.U.B., dass die Anlage durch einen Generalübernehmer mit Erfahrung und zum Festpreis errichtet werde. Zudem erhalte der Fonds eine feste Vergütung des erzeugten Stroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, es bestehe ein Substrat-Lieferungsvertrag über zehn Jahre und das Fremdkapital sei grundsätzlich zugesagt. Als vorteilhaft beurteilen die Analysten daneben die hohe Einlage von Generalübernehmer und Betriebsführer (teilweise durch den Fonds refinanziert), die Einbindung eines unabhängigen Treuhänders und Mittelverwendungskontrolleurs, den Leistungsanreiz für den Betreiber durch eine Mehrerlösbeteiligung und hohe Rückflüsse bei Eintritt der Prognosen.

Unter Schwächen/Risiken führt die G.U.B. auf, dass es sich um den ersten Fonds der DSK handele und das Emissionshaus keinen direkten Einfluss auf die Fonds-Geschäftsführung habe. Es bestünden noch keine Abnahmeverträge für die neben dem Strom produzierte Wärme und keine Platzierungsgarantie. Zudem vermissen die Analysten Gutachten oder Vergleichswerte zum Anlagenpreis sowie ein Ertragsgutachten. Daneben konstatiert die G.U.B. mögliche Interessenkonflikte durch Verflechtungen, eine ungünstige Regelung zum Stimmrecht des Treuhänders und einige Ungenauigkeiten im Prospekt.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (sl)

Foto: DSK

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