G.U.B-Doppelplus für Direkt Invest Polen 3

Die Ratingagentur G.U.B. hat den Fonds Direkt Invest Polen 3 des Emissionshauses Elbfonds, beide Hamburg, mit 70 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem Gesamturteil „gut“ (Doppelplus).

Elbfonds_onlineDas dritte Beteiligungsangebot des Hamburger Emissionshauses Elbfonds investiert wie die beiden Vorläufer in die Entwicklung von Einzelhandelsimmobilien in Polen. Die Mindestbeteiligung an dem auf 17,1 Millionen Euro Eigenkapital ausgelegten Angebot liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Positiv hebt die Agentur hervor, dass das Management über Erfahrungen aus den Vorgängerfonds verfügt und Pionier mit Einzelhandelsimmobilien in Polen im Rahmen geschlossener Fonds sei.

Zudem sei ein Projektpartner mit langjähriger Erfahrung und einer Tochtergesellschaft vor Ort eingebunden, eine Risikostreuung durch mindestens sieben (geplant: 14) Ziel-Investments vorgesehen und Projekte für über die Hälfte der geplanten Verkaufsfläche bereits identifiziert worden. Zu den Stärken zählen die Analysten daneben die weiterhin günstigen Entwicklungsperspektiven des Marktes, einen vom Initiator unahängiger Treuhänder, eine externe Mittelverwendungskontrolle und die Motivation des Managements durch eine Erfolgsbeteiligung.

Unter Schwächen/Risiken führt die G.U.B. die kurze Emissionshistorie von Elbfonds und Startschwierigkeiten bei den Vorläuferfonds auf. Zudem handele es sich um einen Blind Pool, die Investitionskriterien seien weit gefasst, und es sei ein hoher Fremdkapitalanteil vorgesehen. Der Fremdkapitalrahmen sei noch nicht zugesagt worden und es bestünden Genehmigungs-, Bau- und Fertigstellungsrisiken sowie Unsicherheiten hinsichtlich des Verkaufs und des Wechselkurses.

Insgesamt sehen die Analysten Chancen auf überdurchschnittliche Ergebnisse, denen erhöhte unternehmerische Risiken gegenüber stünden.

Die zur Cash-Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (sl/af)

Foto: Elbfonds

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