23. Dezember 2010, 17:16
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G.U.B.-Doppelplus für PI Pro Investor Immobilienfonds 1

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den Immobilienfonds 1 der PI Pro Investor GmbH & Co. KG, Röthenbach an der Pegnitz (bei Nürnberg), mit insgesamt 76 von maximal 100 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (Doppelplus).

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Rudi Krötz, geschäftsführender Gesellschafter Pro Investor

Die Fondsgesellschaft plant Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser in Deutschland und deren langfristige Vermietung. Der Schwerpunkt soll auf Immobilien mit überwiegend wohnwirtschaftlicher Nutzung in den Metropolregionen Berlin, Hannover und Nürnberg/Fürth/Erlangen liegen. Die Mindestbeteiligung liegt bei 25.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Zu den Stärken/Chancen des Angebots zählt die G.U.B. ein erfahrenes Management und geeignete Objektpartner. Zudem wurde bereits ein Startportfolio optioniert, durch diverse Objekte in verschiedenen Regionen sei eine Risikostreuung geplant und Investitionen würden nur in Bestandsobjekte und damit grundsätzlich ohne Bau- und Fertigstellungsrisiken erfolgen.

Daneben hebt die G.U.B. positiv hervor, dass die Investitionsstrategie nachvollziehbar sei, keine Veräußerungsgewinne während der Laufzeit eingeplant seien, umfangreiche Mitbestimmungsrechte für die Anleger bestünden und diese sich gemäß ihren persönlichen Präferenzen zwischen zwei Beteiligungsvarianten entscheiden könnten. Das Konzepte sehe ferner eine umfassende Mittelverwendungskontrolle über die gesamte Laufzeit, einen unabhängigen Treuhänder und die Motivation der Managements durch eine Erfolgsbeteiligung vor.

Unter Schwächen/Risiken führt die G.U.B. auf, dass es sich erst um den zweiten eigenen Fonds der PI als Geschäftsführer handele (wobei diese aber bereits fünf Immobilienfonds konzipiert und vertrieben habe). Die Investitionen stünden mit Ausnahme des Startportfolios noch nicht fest (Blind Pool), es gebe keine Platzierungsgarantie und nur ein geringes Mindestvolumen (Realisierungsschwelle) von zwei Millionen Euro. Zudem stuft die G.U.B. die Regelungen zur Ergebnisverteilung als sehr komplex ein, das geplante Fremdkapital sei noch nicht zugesagt und die Prognose setze in Teilen eine positive Entwicklung voraus.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (af/sl)

1 Kommentar

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