G.U.B.-Dreifachplus für Lloyd-Holland-Fonds

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den geschlossenen Immobilienfonds „Holland Den Haag“ der Lloyd Fonds AG mit 83 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht der Bestnote „sehr gut“ (Dreifachplus). Positiv hoben die Analysten unter anderem hervor, dass das Fondsobjekt, ein Bürogebäude in Den Haag, langfristig an zwei Unternehmen der KPMG-Gruppe vermietet ist.

Fondsobjekt in Den Haag
Fondsobjekt in Den Haag

Die Mietverträge laufen zwölf Jahre, wobei für 20 Prozent der Flächen (in den attraktiven oberen Etagen) nach fünf Jahren ein Sonderkündigungsrecht besteht. Weitere Stärken der Beteiligung sieht die G.U.B. in der langjährigen Erfahrung von Initiator und Management sowie in der sehr guten Leistungsbilanz von Lloyd Fonds. Zudem bestätigten Gutachten einen marktgerechten Kaufpreis, einen günstigen Standort und eine überdurchschnittliche Qualität des Fonds-Gebäudes. Die Besteuerung der Erträge sei vergleichsweise günstig.

Die Schwächen/Risiken des Produkts liegen dagegen laut G.U.B. in einem erhöhten Anschlussvermietungsrisiko, da beide Mieter zur KPMG-Gruppe gehören. Außerdem sei Lloyd Fonds aktuell durch die Krise an den Schifffahrtsmärkten belastet. Eine Platzierungsgarantie für das Eigenkapital liegt nicht vor. Zwar erfolge die Mittelfreigabe grundsätzlich erst bei Vollplatzierung, dennoch verbleibe ein Kostenrisiko bei den Anlegern.

Die zur Cash-Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts. Sie ist die damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (hb)

Foto: Lloyd Fonds AG

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