12. November 2010, 12:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital hat die ersten drei Quartale des Jahres 2010 mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Ansteigende Platzierungszahlen und Kostensenkungen halfen dem Unternehmen, operativ in die Spur zu finden.

Dr Axel Schroeder-127x150 in MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis

Axel Schroeder, MPC Capital

Durch das um 59 Prozent auf rund 156 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 98 Millionen) gesteigerte Platzierungsvolumen konnte ein positives operatives Ergebnis auf Ebitda-Basis von über fünf Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus zwölf Millionen) erzielt werden. Das Konzernergebnis zeigt ein Plus von 267.000 Euro.

“Das Ergebnis zeigt uns, dass wir in den vergangenen Monaten die richtigen unternehmerischen Entscheidungen getroffen haben. Die Trendwende bei den Platzierungszahlen ist geschafft”, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder, die Entwicklung.

“Wir freuen uns, dass das operative Geschäft damit im gesamten bisherigen Jahresverlauf 2010 einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet hat und sind optimistisch, dass wir diesen Wachstumskurs im kommenden Jahr ausbauen können”, so Schroeder weiter.

MPC Capital hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 den Fokus auf die drei Kernsegmente Schiff, Immobilie sowie Energie gelegt. Die Umsatzerlöse erreichten damit 45,3 Millionen Euro, ein Plus von rund 14 Prozent gebenüber dem Vorjahreszeitraum (39,7 Millionen).

Stabilisierungsfaktoren Immobilienfonds und Einsparungen

Unternehmensangaben zufolge hat sich der Anteil der aus der Initiierung und dem Vertrieb von neuen MPC-Capital-Produkten erzielten Umsätze im Berichtszeitraum damit wieder auf 39 Prozent (Vorjahreszeitraum: 20 Prozent) erhöht. Verantwortlich dafür sei insbesondere die Platzierung neuer Beteiligungsangebote im Segment Immobilie gewesen. Die wiederkehrenden Umsätze aus der Fondsverwaltung blieben vergleichsweise stabil.

Das Anfang 2009 eingeleitete Kostensenkungsprogramm wurde laut der Mitteilung im Berichtszeitraum fortgesetzt. Die operativen Kosten konnten trotz eines höheren Platzierungsvolumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch einmal um rund 14 Prozent gesenkt werden. So hat das Emissionshaus in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 insgesamt eine Ebitda-Marge von elf Prozent erwirtschaftet.

Unter Zurechnung von Wertminderungen und Abschreibungen in den ersten neun Monaten 2010 (3,548 Millionen Euro), die im Wesentlichen Abschreibungen auf das Anlage- und Sachvermögen enthielten, sowie dem Finanzergebnis (minus 2,794 Millionen Euro ), dem Ergebnis assoziierter Unternehmen (2,433 Millionen Euro) und Steuerabgaben (minus 843.000 Euro) hat MPC Capital die ersten drei Quartale des Jahres mit einem positiven Konzernergebnis in Höhe von 267.000 Euro abgeschlossen (Vorjahreszeitraum: minus 62.089 Euro).

Seite 2: Wie sehen die Prognosen für das Gesamtjahr sowie für 2011 aus?

Weiter lesen: 1 2

2 Kommentare

  1. […] drei Quartale des Jahres 2010 mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Durch das um […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis | Mein besster Geldtipp — 14. November 2010 @ 17:04

  2. […] den Beitrag weiterlesen: MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis – Cash.Online: News … Tags:konnte-ein, Millionen, millionen-euro, ergebnis, Prozent, platzierungsvolumen, auf-rund, […]

    Pingback von MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis – Cash.Online: News … — 13. November 2010 @ 08:38

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Banken werden die Rezession besser meistern, als vom Markt erwartet

Ein Kommentar von Sebastian Angerer und Ivor Schucking, Research Analysts bei der Legg-Mason-Boutique Western Asset Management, zu den Perspektiven der Banken bei einem Konjunktureinbruch.

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...