MPC Capital mit positivem Neun-Monats-Ergebnis

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital hat die ersten drei Quartale des Jahres 2010 mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Ansteigende Platzierungszahlen und Kostensenkungen halfen dem Unternehmen, operativ in die Spur zu finden.

Axel Schroeder, MPC Capital
Axel Schroeder, MPC Capital

Durch das um 59 Prozent auf rund 156 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 98 Millionen) gesteigerte Platzierungsvolumen konnte ein positives operatives Ergebnis auf Ebitda-Basis von über fünf Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus zwölf Millionen) erzielt werden. Das Konzernergebnis zeigt ein Plus von 267.000 Euro.

„Das Ergebnis zeigt uns, dass wir in den vergangenen Monaten die richtigen unternehmerischen Entscheidungen getroffen haben. Die Trendwende bei den Platzierungszahlen ist geschafft“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder, die Entwicklung.

„Wir freuen uns, dass das operative Geschäft damit im gesamten bisherigen Jahresverlauf 2010 einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet hat und sind optimistisch, dass wir diesen Wachstumskurs im kommenden Jahr ausbauen können“, so Schroeder weiter.

MPC Capital hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 den Fokus auf die drei Kernsegmente Schiff, Immobilie sowie Energie gelegt. Die Umsatzerlöse erreichten damit 45,3 Millionen Euro, ein Plus von rund 14 Prozent gebenüber dem Vorjahreszeitraum (39,7 Millionen).

Stabilisierungsfaktoren Immobilienfonds und Einsparungen

Unternehmensangaben zufolge hat sich der Anteil der aus der Initiierung und dem Vertrieb von neuen MPC-Capital-Produkten erzielten Umsätze im Berichtszeitraum damit wieder auf 39 Prozent (Vorjahreszeitraum: 20 Prozent) erhöht. Verantwortlich dafür sei insbesondere die Platzierung neuer Beteiligungsangebote im Segment Immobilie gewesen. Die wiederkehrenden Umsätze aus der Fondsverwaltung blieben vergleichsweise stabil.

Das Anfang 2009 eingeleitete Kostensenkungsprogramm wurde laut der Mitteilung im Berichtszeitraum fortgesetzt. Die operativen Kosten konnten trotz eines höheren Platzierungsvolumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch einmal um rund 14 Prozent gesenkt werden. So hat das Emissionshaus in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 insgesamt eine Ebitda-Marge von elf Prozent erwirtschaftet.

Unter Zurechnung von Wertminderungen und Abschreibungen in den ersten neun Monaten 2010 (3,548 Millionen Euro), die im Wesentlichen Abschreibungen auf das Anlage- und Sachvermögen enthielten, sowie dem Finanzergebnis (minus 2,794 Millionen Euro ), dem Ergebnis assoziierter Unternehmen (2,433 Millionen Euro) und Steuerabgaben (minus 843.000 Euro) hat MPC Capital die ersten drei Quartale des Jahres mit einem positiven Konzernergebnis in Höhe von 267.000 Euro abgeschlossen (Vorjahreszeitraum: minus 62.089 Euro).

Seite 2: Wie sehen die Prognosen für das Gesamtjahr sowie für 2011 aus?

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