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MPC lässt seinen Japan-Immobilienfonds von Honorarberatern vermitteln

Honorarberater des Bonner Finanzdienstleisters Con.Fee können exklusiv eine Variante des Fonds MPC Japan, den das Hamburger Emissionshaus MPC Capital seit Oktober 2008 platziert [1], provisionsfrei vermitteln. Falls sich das Konzept positiv entwickelt, ist seine Ausweitung auf andere Dienstleister und Produkte denkbar, so ein MPC-Sprecher gegenüber cash-online.

Der MPC Japan ist der erste Fonds, den der Initiator zu Nettokonditionen über Honorarberater anbieten lässt. Anders als sonst im Finanzvertrieb üblich, erhält der Berater dabei keine Abschluss- oder Bestandsprovision für die erfolgreiche Vermittlung des Produktes.

Der Finanzdienstleister vereinbart mit seinem Mandanten vielmehr eine feste Vergütung für die Beratung. Bestätigen Beide die vermittlungsunabhängige Vergütungsvereinbarung in dem den Verkaufsunterlagen beigefügten Formular, erhält der Anleger die Provision direkt vom Anbieter MPC.

Die Initiative dürfte auf den MPC-Vertriebsvorstand und früheren Chef der Fondsplattform Efonds, Alexander Betz zurückgehen, der Ende April ein ergänzendes Produktinformationsblatt für sämtliche MPC-Offerten eingeführt [2] hat. Es umfasst zwei Din A 4-Seiten und listet die wesentlichen Eckdaten der Produkte standardisiert auf, um die Vergleichbarkeit der Offerten zu erleichtern.

Das Beteiligungsangebot MPC Japan soll rund 66,5 Millionen Euro in neun Fondsobjekte im Einzugsgebiet größerer Städte mit Einzelhandels- und Gewerbeflächen investieren. Den Platzierungsstand der Offerte wollte MPC wie üblich nicht verraten, teilt jedoch mit, dass die Einnahmen der Fondsgesellschaft im ersten Jahr 14 Prozent über prospektierten Werten gelegen hätten und die Ausschüttungen prognosegemäß erfolgten. (af)

Foto: MPC Capital