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Signa erwirbt Büroneubau „The Cube“, den künftigen Sitz der Deutschen Börse

Das Düsseldorfer Emissionshaus Signa Property Funds hat die künftige Zentrale der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt erworben. Verkäufer sind die Projektentwickler Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft sowie die Lang & Cie. Real Estate AG. Der Kaufpreis habe rund 230 Millionen Euro betragen.

Der Büroneubau "The Cube" in Eschborn

Das Gebäude – „The Cube“ aus der Feder des Architekturbüros KSP Jürgen Engel Architekten – verfügt über 21 oberirdische Geschosse, ein Mezzaningeschoß sowie zwei Untergeschosse. Die künftige Konzern-Zentrale der Deutschen Börse AG hat eine oberirdische Gesamtfläche von rund 56.000 Quadratmetern. Insgesamt stehen rund 890 Kfz-Stellplätze in der Tiefgarage und einem separaten Parkhaus zur Verfügung. Die gegenüberliegenden L-förmigen Baukörper umrahmen ein nahezu 90 Meter hohes Atrium, das von einem Glasdach überspannt wird. Das Hochhaus soll mit dem LEED Platin-Standard in puncto Energieeinsparung ausgezeichnet werden. Auf dem Dach befinden sich eine Solaranlage sowie zwei Blockheizkraftwerke, die 60 Prozent des eigenen Strombedarfs decken.

Alleinige Mieterin ist die Deutsche Börse AG, die das Objekt zunächst für gut 15 Jahre gemietet hat und über eine zweimalige Verlängerungsoption von jeweils fünf Jahren verfügt.

Das Gebäude soll nach Mitteilung des Emissionshauses im ersten Quartal 2011 zum Objekt des geschlossenen Immobilienfonds „SIGNA 13 Frankfurt“ werden und dessen Anlegern  jährliche Ausschüttungen in Höhe von 5,75 Prozent der Einlage bringen. (af)

Foto: Signa Property Funds