Solarfonds SolEs 22 von Voigt & Collegen erhält G.U.B.-Urteil „gut“

Die jüngste Beteiligungsofferte des Düsseldorfer Solarfonds-Pioniers Voigt & Collegen, SolEs 22, wurde von der Hamburger Ratingagentur G.U.B. als „gut“ bewertet. Die Analysten vergaben 75 von 100 möglichen Punkten. Der Fonds finanziert mit einem geplanten Investitionsvolumen von 127 Millionen Euro Solaranlagen in Italien, Spanien und/oder Frankreich.

sol esAls Stärken/Chancen der Beteiligung betrachtet die Ratingagentur unter anderem die erfahrene Geschäftsführung des Anbieters. Das Unternehmen habe bei Solarfonds mit Fokus auf Südeuropa eine Vorreiterrolle, bereits Anlagen im Wert von 148 Millionen Euro in Spanien und Italien erworben und die bisherigen Fonds plangemäß gestartet.

Als weitere Vorteile führt die Analyse eine Mindest-Platzierungsgarantie über 15 Millionen Euro sowie ein grundsätzliches Rückgaberecht für Anleger in bestimmten persönlichen Notlagen an. Außerdem seien die Erträge weitgehend unabhängig von der Konjunktur, Südeuropa biete vorteilhafte klimatische sowie gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Projektpaket für ein Drittel des als Blind Pool konzipierten Fonds sei bereits endverhandelt.

Zu den Schwächen/Risiken zählen nach G.U.B.-Einschätzung sehr weit gefasste Investitionskriterien, vergleichsweise hohe fondsbedingten Kosten sowie die Verflechtung von Treuhänder und Initiator. Zudem bestünden bei dem endverhandelten Projektpaket noch Fertigstellungsrisiken und es handele sich bei dem 2005 gegründeten Emissionshaus um ein noch junges Unternehmen.

Die zur Cash-Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts. Sie ist die damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (hb)

Foto: Voigt & Collegen

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