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Aquila-Capital-Chef: „Unsere Produkte treffen den Nerv der Zeit“

Das Hamburger Emissionshaus Aquila Capital hat nach eigenen Angaben im  laufende Jahr 100 Millionen Euro (inklusive Agio) bei Anlegern eingesammelt. Ein Grund für das stabile Platzierungsergebnis sei die zeitgemäße Produktphilosophie.

Axel Stiehler, Aquila Capital

Im vergangenen Jahr hatten die Hanseaten zwar gut 123 Millionen Euro (ebenfalls inklusive Agio) bei Anlegern einwerben können, dennoch nimmt sich dieser Rückgang im Branchenvergleich moderat aus. „Wir sehen das große Investoreninteresse vor allem als Zeichen dafür, dass wir mit unserer Philosophie, Werte für eine Welt im Wandel zu schaffen, den Nerv der Zeit treffen. Unsere Sachwertfonds greifen die Makrotrends dieses Jahrhunderts auf – nämlich eine wachsende Weltbevölkerung bei zugleich knapper werdenden Ressourcen. Viele Investoren haben die Chancen, die diese Makrotrends bieten, erkannt“, so Axel Stiehler, Geschäftsführer der Aquila Capital Advisors GmbH.

Der Initiator konzentriert sich vor allem auf die Segmente erneuerbare Energien und Agrarinvestitionen im Fokus. Im laufenden Jahr hatte Aquila Capital insgesamt vier Solarfonds im Angebot, für die bis dato rund 46,5 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben werden konnten. Mit zwei Agrarfonds wurden bislang etwa 29,6 Millionen Euro platziert. Darüber hinaus sei der Wasserkraftfonds “Norway Hydropower Invest” binnen weniger Tage voll platziert worden und die Nachfrage nach dem “Hydropower Invest II Southeast Europe” sei ebenfalls hoch. Insgesamt hat das Emissionshaus nach eigenen Angaben für diese beiden Wasserkraft-Offerten mehr als 15,7 Millionen Euro in 2011 platziert. Im Segment Schiffsfonds seien es rund 8,6 Millionen Euro Eigenkapital gewesen. (af)

Foto: Aquila Capital