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DZAG: Zweitmarkthandel flaut ab

Der Umsatz mit geschlossenen Schiffs- und Immboilienbeteiligungen auf der Handelsplattform Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) hat im März nachgelassen. Auch das Kursniveau sank gegenüber dem Vormonat.

Björn Meschkat

Bei den Schiffsfonds meldeten die Teilnehmer 228 öffentliche Handelsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von nominal 8,35 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Februar waren es 265 Abschlüsse in Höhe von nominal 10,41 Millionen Euro, im Januar 163 Abschlüsse in Höhe von nominal 6,16 Millionen Euro.

Der durchschnittliche Kurs aller Transaktionen lag im März mit 65,64 Prozent um 2,18 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert. Das Ranking der besten Schiffsfonds der Emissionshäuser im März führt mit 127,0 Prozent das 5.762 TEU-Containerschiff MS E.R. Amsterdam von Nordcapital an (siehe Tabelle unten).

„Schiffe bis 1.000 TEU haben immer noch Schwierigkeiten, eine auskömmliche Beschäftigung zu finden. Das drückt stark auf die wirtschaftliche Perspektive und das Kursniveau am Zweitmarkt. Im Bereich der 2.500 bis 3.000 TEU-Schiffe werden hingegen für die kommenden Jahre gute bis sehr gute Einnahmesituationen prognostiziert, da nur wenige Neubestellungen vorliegen“, erklärt DZAG-Vorstand Björn Meschkat.

Im Immobiliensegment ließen die Handelsumsätze im März noch deutlicher nach. Das Gesamtvolumen der Transaktionen fiel gegenüber Februar von 23,46 Millionen Euro auf 5,95 Millionen Euro und die Zahl der Handelsabschlüsse von 214 auf 208.

Allerdings stieg der durchschnittliche Handelskurs für Immobilienfonds im März mit 60,44 Prozent um 2,91 Prozentpunkte. (hb)

Foto: DZAG; Tabelle: DZAG