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3. Februar 2011, 14:31
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G.U.B.-Doppelplus für Low Carbon Solar 2

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den Fonds Low Carbon Solar 2 Spanien des Emissionshauses Low Carbon Germany mit 76 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (Doppelplus).

Wolken Solar-127x150 in G.U.B.-Doppelplus für Low Carbon Solar 2Mit einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro will der Fonds über die Beteiligung an einer spanischen Projektgesellschaft in bereits produzierende Solarparks in Spanien investieren. 25 Millionen Euro Eigenkapital will das 2009 gegründete Hamburger Emissionshaus bei Anlegern einsammeln, die sich ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen können.

Als Stärken/Chancen wertet die G.U.B. das erfahrene Management sowie geeignete Projektpartner. Die Initiatorengruppe sei mit einer Tochtergesellschaft vor Ort präsent, Teil-Investitionen seien bereits erfolgt. Außerdem hebt die Analyse positiv hervor, dass Anlagen erworben werden, die bereits fertiggestellt und in Betrieb sind. Zudem erfolge die Investition parallel mit einem institutionellen Investor und die Erlöse seien weitgehend unabhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung sowie weitgehend inflationsgeschützt. Darüber hinaus gebe es für die Anleger ein Sonderübertragungsrecht im Jahr 2021, das ihnen – allerdings unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit – erlaubt,  ihre Anteile auf die Low Carbon Germany oder eine von dieser benannte Person zu übertragen. Als weitere Pluspunkte betrachtet die G.U.B. die Unabhängigkeit zwischen Treuhänder und Initiator sowie die externe Mittelverwendungskontrolle.

Unter Schwächen/Risiken führt die Ratingagentur auf, dass es sich um den ersten Publikumsfonds des Emissionshauses handele und er als Teil-Blind-Pool (allerdings mit bereits identifizierten Anlagen) konzipiert sei. Zudem gebe es keine Platzierungsgarantie, einen hohen Fremdkapitalanteil sowie Verflechtungen zwischen dem Dienstleister vor Ort und dem Initiator. Ebenfalls kritisch bewertet die Analyse, dass die Fondsgesellschaft lediglich eine Minderheitsbeteiligung an der Projektgesellschaft halte.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 38 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (hb)

Foto: Shutterstock

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