4. März 2011, 13:11
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G.U.B.-Dreifachplus für MCE 07 Sternenflotte FLEX

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den Fonds MCE 07 Sternenflotte FLEX des Emissionshauses MCE Schiffskapital AG mit 81 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (Dreifachplus).

Dierkes-127x150 in G.U.B.-Dreifachplus für MCE 07 Sternenflotte FLEX

Nikolas H. Dierkes, MCE Schiffskapital

Mit ihrem neuen Zweitmarktfonds für Schiffsbeteiligungen plant MCE, ein Portfolio mit bis zu 150 Anteilen an bestehenden Schiffsgesellschaften aufzubauen. Der Investitionsschwerpunkt soll auf Containerfrachtern der Größenklasse zwischen 4.000 und 9.000 TEU liegen.

Anleger können sich ab 5.000 Euro ohne Agio beteiligen und wählen, ob die Erträge vierteljährlich ausbezahlt oder thesauriert werden sollen. Zudem können sie gegen eine Prämie von jeweils fünf Prozent der Einlage das Recht erwerben, der MCE den Fondsanteil Ende 2022 zum Nennwert abzüglich erhaltener Auszahlungen oder pro Quartal mit einem Abschlag von 15 Prozent auf den Net Asset Value zu verkaufen. Der Initiator plant, gut 35 Millionen Euro bei den Anlegern einzuwerben und mit zusätzlich knapp sieben Millionen Euro Fremdkapital das bestehende Startportfolio aus 62 Fondsanteilen zu vergrößern.

Das dürfte gelingen, denn die G.U.B.-Analysten halten das Management des Initiators für erfahren, es habe zudem seinen Marktzugang durch die Vorläuferfonds unter Beweis gestellt. Die vorgesehene Ergebnisbeteiligung der MCE schaffe zusätzliche Leistungsanreize. Pluspunkte vergeben die Fondsexperten zudem für die erklärte Mindest-Platzierungsgarantie über 7,5 Millionen Euro, die Risikostreuung durch das geplante breit diversifizierte Schiffsportfolio und für die den Anlegern angebotenen Verkaufsrechte. Positiv sei außerdem, dass der Ankauf von Zielfondsanteilen frei von Interessenkonflikten erfolgen könne und die Ergebnisse lediglich der „Tonnagesteuer“ unterliegen.

Risiken/Schwächen sehen die Analysten neben generellen unternehmerischen Risiken vor allem darin, dass die Anlagekriterien nicht vertraglich fixiert wurden und der Fonds trotz des Startportfolios als Blind-Pool-Konzept aufgelegt wurde. Zudem könne der Initiator erst eine relativ kurze Emissionshistorie vorweisen und sei mit dem Treuhänder verbunden.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 38 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (sl/af)

Foto: MCE Schiffskapital

1 Kommentar

  1. Man lese bitte nochmal nach:

    “Risiken/Schwächen sehen die Analysten neben generellen unternehmerischen Risiken vor allem darin, dass die Anlagekriterien nicht vertraglich fixiert wurden und der Fonds trotz des Startportfolios als Blind-Pool-Konzept aufgelegt wurde. Zudem könne der Initiator erst eine relativ kurze Emissionshistorie vorweisen und sei mit dem Treuhänder verbunden.”

    Und hier nochmal:

    “Risiken/Schwächen sehen die Analysten neben generellen unternehmerischen Risiken vor allem darin, dass die Anlagekriterien nicht vertraglich fixiert wurden und der Fonds trotz des Startportfolios als Blind-Pool-Konzept aufgelegt wurde. Zudem könne der Initiator erst eine relativ kurze Emissionshistorie vorweisen und sei mit dem Treuhänder verbunden.”

    Tolles Dreifachplus.

    Kommentar von Wehrmuth — 5. März 2011 @ 17:57

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