IFK Sachwertfonds 2 erhält G.U.B.-Doppelplus

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den “IFK Sachwertfonds Deutschland 2” des Emissionshauses IFK Initiatorengesellschaft für Kapitalanlagen, Grünwald, mit insgesamt 79 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (Doppelplus).

shoppingcartDas Konzept sieht vor, rund 100 Millionen Euro Fondskapital in Büro- und Einzelhandelsimmobilien an verschiedenen Standorten in Deutschland zu investieren, davon etwa 80 Millionen Euro Kommanditkapital und 20,5 Millionen Euro stille Beteiligungen. Abhängig von der gewählten Beteiligungsform beträgt die Mindestbeteiligung zwischen 2.000 und 5.000 Euro, wobei die Kommanditeinlagen auch in Raten erbracht werden können.

Zu den Stärken/Chancen zählt die G.U.B., dass mit der BVT-Gruppe aus München ein außergewöhnlich erfahrener Initiator als Geschäftsbesorger eingebunden sei. Positiv hebt die Analyse auch hervor, dass Erstinvestitionen von rund 38 Prozent des geplanten Portfolios bereits getätigt seien. Zudem sei dieses Startportfolio vollständig vermietet, Wertgutachten belegten günstige beziehungsweise marktgerechte Kaufpreise und die Hauptmieter verfügten über eine gute bis ausgezeichnete Bonität. Darüber hinaus seien, so die G.U.B., geeignete Anlagekriterien für Folgeinvestitionen im Gesellschaftervertrag fixiert und durch verschiedene Standorte, Immobilienarten und Mieter bestehe eine Risikostreuung. Auch die Flexibilität durch verschiedene Einzahlungsvarianten werten die Analysten als Vorteil.

Dem stellt die G.U.B. als Schwächen/Risiken gegenüber, dass es sich erst um den zweiten Fonds der IFK handele, die Folgeinvestitionen noch nicht feststünden und keine Platzierungsgarantie vorgesehen sei. Daneben kritisiert die Ratingagentur den wegen der Ratenzahlungen anfänglich hohen Fremdkapitalanteil. Das geplante Volumen der Immobilieninvestitionen sei überdies deutlich geringer als das Platzierungsvolumen, da die Einzahlung der Raten sich mit der Rückzahlung der stillen Beteiligungen überschneide und IFK im Zeitablauf mit einem Ausfall von insgesamt 30 Prozent der Ratenzahler kalkuliere. Zudem weist die G.U.B. darauf hin, dass für Ratenzahler bei Zahlungsverzug eine Schadenspauschale möglich sei und es vor Erbringung von 25 Prozent der Einlage zum Ausschluss aus der Gesellschaft kommen könne.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 38 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (hb)

Foto: Shutterstock

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