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Leonidas Associates kündigt Wasserfonds an

Das Emissionshaus Leonidas Associates aus dem fränkischen Eckental will Mitte September den Vertrieb des Wasserfonds Leonidas Associates VII H2O starten, der in westeuropäische und nordamerikanische Anlagen der Wasserwirtschaft investieren will.

Als potenzielle Fondsobjekte zieht der Initiator Entsalzungs-, Abwasserreinigungs- und Wasseraufbereitungsanlagen in Großbritannien, Spanien, Kanada und den USA in Betracht. Das Beteiligungsangebot soll zwar nicht als Blind-Pool-Konzept auf den Markt kommen, die genaue Zusammensetzung des Initialportfolios wollen die Franken jedoch erst zum erst bei Platzierungsbeginn im September 2011 vorstellen.

Den Zugang zu den Anlagen habe Leonidas Associates über das Netzwerk der Züricher Signina Capital AG erhalten: „Bereits seit den 90er Jahren legt das Management der Signina Capital das Geld seiner Mandanten im Wassermarkt an. Sowohl das Netzwerk als auch die Dienstleistung standen bisher ausschließlich professionellen Institutionen wie Banken, Pensionskassen, Versicherungen sowie sehr vermögenden Familien aus Europa, Asien sowie den USA offen“, sagt Max-Robert Hug, Mitglied der Geschäftsführung bei Leonidas Associates.

Die Konzeptionäre des ersten Wasserfonds des Initiators haben ein Investitionsvolumen von 80 Millionen Euro angesetzt, das zu einem guten Drittel bei Anlegern eingesammelt werden soll, die ab 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio einsteigen können. Im Jahr 2013 sollen sie erstmals eine Ausschüttung in Höhe von sieben Prozent der Einlage erhalten. Über die kalkulierte Fondslaufzeit von 20 Jahren sollen die Auszahlungen auf elf Prozent jährlich ansteigen. Bis zum Jahr 2032 wird den Kommanditisten eine Gesamtausschüttung in Höhe von 403 Prozent vor Steuern in Aussicht gestellt. Wer vorher aussteigen möchte, soll erstmals zehn Jahre nach dem Beitritt seine Anteile zurückgeben können, so der Initiator. (af)

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