22. Dezember 2011, 12:03
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Private-Equity-Studie: Investoren warten ab

Eine immer stärkere Bedeutung messen die Befragten der operational Due Diligence (ODD) zu. Deren Fokus liegt auf einer kritischen Analyse von Synergiepotenzialen und Carve-outs sowie einer Darstellung der Geschäftstreiber und Bewertung operativer Risiken. 46 Prozent halten sie für einen wichtigen Bestandteil des Entscheidungsprozesses, für 44 Prozent dient sie maßgeblich zur Identifikation von Werttreibern.

Für die Zukunft gehen 46 Prozent davon aus, dass sie mehr ODD -Prüfungen durchführen werden, dabei greifen insgesamt 78 Prozent auf externe Berater zurück, vor allem mit Blick auf Kostensenkungsmaßnahmen, Reportings und Top-Line-Initiativen.

Die Konsumgüterindustrie ist und bleibt den Studienergebnissen zufolge eine für PE-Investments interessante Branche – hier stieg das Interesse zur letzten Befragung sogar um neun Prozentpunkte. Gleiches gilt für den Healthcare-Sektor. Attraktive Potenziale bietet nicht zuletzt auch die Automobilindustrie, während Telekomunikations-, Medien- und Technologieunternehmen zunehmend aus dem Blickfeld geraten und auf niedrigem Niveau stagnieren.

“Noch entwickelt sich das makroökonomische Umfeld in Deutschland vergleichsweise positiv. Dies wird jedoch kaum gehalten werden können. Entsprechend durchwachsen sind die Aussichten bei hohen Anforderungen für die Private-Equity-Gesellschaften. Die operative Due Diligence spielt dabei für eine erfolgreiche Transaktion eine exponierte Rolle”, schließt Marc Yamada, Director und Leiter Operational Due Diligence bei Deloitte. (te)

Foto: Shutterstock

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