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AHS Fondskonzept plant neue Eigenkapitalofferten

Das Hamburger Emissionshaus AHS Fondskonzept will auch im Jahr 2013 neue Beteiligungsangebote in den Assetklassen Schiffe, Private Equity, Immobilien und Rohstoffe auflegen.

Andreas Hülsmann, AHS Fondskonzepte

Insgesamt sammelte die noch junge Fondsmanufaktur AHS von Unternehmensgründer Andreas Hülsmann im letzten Jahr 11,6 Millionen Euro für ihre reinen Eigenkapitalfonds ein. Dabei verteilte sich das Anlegerkapital unterschiedlich auf die einzelnen Assetklassen: 3,3 Millionen Euro entfielen auf Schiffe, vier Millionen Euro auf Private-Equity, zwei Millionen Euro auf Immobilien und 1,6 Millionen auf Rohstoffe.

 

Seit 2010 legte der Initiator insgesamt neun ZOS Immobilienfonds mit dem Investitionsfokus Hamburg/Berlin mit einem Gesamtvolumen von knapp 10 Millionen Euro auf. Die geplante Laufzeit der Fonds beträgt zwei bis drei Jahre, das Fondskapital werde über eine stille Gesellschaftseinlage mit zwölf Prozent im Jahr linear vor Abgeltungsteuer von einer Objektgesellschaft verzinst. Im Portfolio der Objektgesellschaft befänden sich insgesamt sechs Projekte in den Städten Hamburg und Berlin.

Nachdem in 2011 bereits nach 14 Monaten und einer jährlichen Nachsteuerrendite in Höhe von 8,57 Prozent der ZOS Immobilien 1 aufgelöst wurde, konnten im Dezember 2012 zwei weitere ZOS Immobilienfonds Renditen 7,7 beziehungsweise 8,3 Prozent im Jahr nach Steuern und Kosten erwirtschaftet werden.

Wie die Hanseaten weiter mitteilen, werde gerade die Übernahme von zwei weiteren Schiffen verhandelt, die in der aktuellen Situation leistungsgestört sind. Durch den Wechsel von Management und Finanzierungsstruktur, könnten die Schiffe insbesondere unter Sicherheitsaspekten wieder Renditen für die Anleger erwirtschaften. Dabei werde ein Schiffsinvestment als reiner Eigenkapitalfonds strukturiert. Daneben sei die Emission neuer Immobilien- und Private-Equity-Fonds geplant. (af)

Foto: AHS Fondskonzept