25. Juni 2013, 13:54
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FHHI startet weiteren Studentenapartment-Fonds

Anleger des neuen “FHH Immobilien 15 – Studieren & Wohnen II” von Fondshaus Hamburg Immobilien (FHHI) beteiligen sich an zwei Neubauten mit insgesamt 298 Studentenapartments in den Universitätsstädten Mainz und Darmstadt, die nach der Fertigstellung für 25 Jahre verpachtet sind.

Kunath FHHI-255x300 in FHHI startet weiteren Studentenapartment-Fonds

Angelika Kunath, FHHI

Die Anlagen werden von der GBI AG in Darmstadt bis Ende 2014, in Mainz bis Anfang 2015 fertiggestellt und anschließend für 25 Jahre an den Betreiber FDS gemeinnützige Stiftung verpachtet. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 23,15 Millionen Euro, zu dem Privatanleger rund 14,4 Millionen Euro Eigenkapital beisteuern sollen.

Savills Research bezeichnet die beiden Objektstandorte Darmstadt und Mainz als attraktiv für Investitionen in Studentenapartments. Darmstadt führt die Liste der besten Standorte demnach sogar an, Mainz liegt im oberen Mittelfeld. “Die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum ist insbesondere in Universitätsstädten hoch”, erläutert Angelika Kunath, Geschäftsführerin bei FHHI. So entfielen in Darmstadt im Wintersemester 2011/2012 nur 2.618 Wohnheimplätze auf 36.225 Studierende, in Mainz träfen 39.684 Studierende auf nur 4.244 Plätze. “Unsere Anleger profitieren von dieser knappen Angebotssituation”, so Kunath weiter.

All-inclusive-Miete

Beide Apartmentanlagen liegen zentral und verkehrsgünstig in der Nähe zahlreicher universitärer Einrichtungen. So befindet sich die Apartmentanlage in Darmstadt in unmittelbarer Nähe zum Campusgelände. Das Mainzer Objekt liegt in der besonders bei Studenten beliebten Oberstadt. Wie bei den Objekten des Vorgängerfonds sind die Apartments komplett und modern eingerichtet und werden mit einer Pauschalmiete bezahlt. In der sogenannten “All-In-Miete” sind sämtliche Nebenkosten sowie eine Strom- und Internetflatrate enthalten. Ein Gebäudemanager kümmert sich zudem vor Ort um alle technischen Probleme sowie Verwaltungsaufgaben.

Beide Fondsobjekte werden nach dem KfW-70-Standard errichtet. “Der hohe energetische Standard fördert die Wertstabilität und begünstigt damit auch den Wiederverkauf der Apartmenthäuser am Ende der Fondslaufzeit”, sagt Kunath.

Pachtvertrag über 25 Jahre

Pächter und Betreiber der Apartment-Anlagen ist die FDS gemeinnützige Stiftung, die bereits seit über 40 Jahren Studentenwohnheime betreibt, die alle vollständig vermietet seien. Die Pachteinnahmen würden außerdem für 25 Jahre durch die Moses Mendelssohn Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG garantiert, deren Gesellschafterin die Moses Mendelssohn Stiftung ist.

Anleger können sich mit mindestens 50.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio an dem Fonds beteiligen. Ab dem Jahr 2015 sollen sie jährliche Auszahlungen von 5,75 Prozent und ab 2023 rund 5,5 Prozent. Bis zur geplanten Übernahme des Mainzer Objektes Anfang 2015 werden zwei Prozent ausgezahlt. Die prognostizierten Auszahlungen bis zum Ende der geplanten Fondslaufzeit 2025 belaufen sich auf rund 63 Prozent des Kommanditkapitals. Aus der Veräußerung der Immobilien sind weitere Auszahlungen von rund 103,3 Prozent auf das gesamte Kommanditkapital geplant. (af)

Foto: FHHI

 

 

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