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GSI: Lokomotivenfonds wird rückabgewickelt

Der Initiator GSI nimmt den im Sommer vergangenen Jahres emittierten Lokomotivenfonds 1 [1] wieder vom Markt.

Anlegern des Lokomotivenfonds entsteht laut GSI kein Schaden.

Bereits im September hatte das Emissionshaus den Vertrieb des Fonds vorübergehend eingestellt [2]. GSI begründete diesen Schritt mit dem geplanten Verkauf des Kieler Lokherstellers Voith Turbo Lokomotivtechnik. Dieser ist Teil des Fondskonzepts und gehört zum Maschinenbaukonzern Voith. Der Konzern hat sich aus strategischen Gründen für den Verkauf der Tochtergesellschaft entschieden, konnte allerdings noch keinen Käufer finden. GSI ging zunächst davon aus, die Platzierung im ersten Quartal 2014 wieder aufnehmen zu können.

Verträge mit Voith aufgelöst

Die geänderte Situation, die mit einer großen Unsicherheit bezüglich eines wesentlichen Partners verbunden sei, ist nach Meinung des Initiators nicht mehr dazu geeignet, den Anlegern ein verlässliches Investitionsszenario vermitteln zu können. Die Verträge mit Voith habe man im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. „Wir bitten insbesondere bereits beigetretene Anleger um ihr Verständnis, glauben aber mit dieser Maßnahme die richtige Entscheidung im Sinne eines vernünftigen Anlegerschutzes getroffen zu haben“, sagt GSI-Geschäftsführer Gerhard Krall. Bereits beigetretenen Anlegern entsteht nach Angaben des Emissionshauses kein Schaden.

Vorzeitiger Verkauf eines Solarparks

Zudem teilte GSI mit, dass die Gesellschafter des Solarfonds [3] Deutschland 3 dem vorzeitigen Verkauf eines Solarparks aus dem Portfolio mit großer Mehrheit zugestimmt haben. Damit wurde der Fonds zum Jahreswechsel planmäßig geschlossen.

Der Solarpark in Barth in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Größe von zehn Megawatt konnte laut GSI für die Anleger nach rund einjähriger Inbetriebnahme mit deutlichem Gewinn an einen institutionellen Investor verkauft werden. (kb)

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