17. Juni 2020, 23:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Swisscanto-Anleihefonds sucht Chancen in den Schwellenländern

Swisscanto Invest erweitert das Fondsangebot im Anleihensegment. Der Swisscanto (LU) Bond Fund Emerging Markets Opportunities investiert flexibel in allen Dimensionen und verfolgt eine aktive Selektion aus dem gesamten Universum von Schwellenländeranleihen. Dabei werden sowohl Bonds in Hart- als auch in Lokalwährungen berücksichtigt.

Bildschirmfoto-2020-06-17-um-22 55 59 in Neuer Swisscanto-Anleihefonds sucht Chancen in den Schwellenländern

Jan Sobotta, Swisscanto Invest

„Unser Ziel ist es, mit Investitionen in Emerging Markets (EM) eine überdurchschnittliche Gesamtrendite zu erzielen. Wir sind der Ansicht, dass die Vielfalt der Merkmale und Einflüsse (wirtschaftliche, soziale und historische Faktoren) dieses Umfeld zu einem idealen Markt für Wertschöpfung durch aktives Management macht. Die Fondsklasse des Swisscanto (LU) Bond Fund Emerging Markets Opportunities (LU2108481859) in US-Dollar steht privaten und institutionellen Investoren offen, während die EUR- und CHF-Fondsklassen professionellen Anleger vorbehalten sind“, so Jan Sobotta, Leiter Vertrieb Ausland, Swisscanto Invest.

Wachsendes Anlageuniversum ermöglicht bessere Diversifikation

An Attraktivität gewinnen die EM-Anleihen auch aufgrund des solide wachsenden Anlageuniversums. Verzeichneten die globalen Indizes im Jahr 1993 noch 14 Länder, so ist deren Anteil bis ins Jahr 2020 auf 76 Staaten angestiegen. Durch die Länderzunahme eröffnet sich eine breitere Palette an Optionen, wodurch Anleger diversifizierter investieren können. Neben dem andauernden Tiefzinsumfeld in den Industrieländern sind die vergleichsweise soliden Fundamentaldaten vieler Schwellenländer sowie deren attraktive Bewertung maßgebliche Motive für eine Investition in EM.

„Dominierendes Argument ist der deutliche Renditevorsprung: Die durchschnittliche Rendite auf Verfall ist mit fünf bis sechs Prozent auf den EM substanziell höher als in den entwickelten Ländern – und dies mit einer ähnlichen Duration. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die kurzfristige Volatilität in Schwellenländern höher als in entwickelten Ländern ist. Dieser Fakt sollte die Investoren aber nicht davon abhalten, eine Allokation zu tätigen, sondern dazu ermutigen, die Schwankungen bei Korrekturen der Märkte auszunutzen. Dieser neue Anleihenfonds eignet sich aus unserer Sicht ideal zur langfristigen Portfoliobeimischung, um sich die Chancen in den Schwellenländern vielfältig zu erschließen“, sagt Sobotta.

Unterschied zum klassischen EM-Ansatz

Und Fondsmanager Enzo Puntillo sagt: „Die gemischte (‚Blend‘-)Strategie dieses Fonds unterscheidet sich vom klassischen EM-Ansatz (dem Assetklassen-Ansatz) dadurch, dass sie die empirischen länderspezifischen Fundamentaldaten der vergangenen EM-Krisen der vergangenen Jahrzehnte berücksichtigt. Zudem treffen wir die Entscheidungen zwischen einer Investition in Hart- und Lokalwährungen nicht auf Ebene der Anlageklasse, sondern auf Ebene der einzelnen Länder. Im Gegensatz zu klassischen EM-Ansätzen, bei denen die Performance in erster Linie von globalen Makrofaktoren (hauptsächlich dem US-Dollar) getrieben wird, gehen wir davon aus, dass eine breite Reihe länderspezifischer EM-Makrovariablen für diese Entwicklung verantwortlich ist. Dies resultiert unserer Meinung nach in mehr Opportunitäten und einer erhöhten Diversifikation der Renditetreiber.“

Foto: Swisscanto

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...