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20. Juli 2005, 00:00
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Beliebteste Shoppingmeile liegt in Köln

Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Maklerunternehmen Kemper?s, Düsseldorf, hat die Passantenfrequenzen in Deutschlands Innenstädten untersucht. Demnach spiegelt sich die angespannte Einzelhandelssituation insgesamt nur unwesentlich in den Besucherzahlen der Top-Einkaufsstraßen wider. Im Vergleich zu 2004 legte die Gesamtzahl der Besucher um knapp drei Prozent zu, mehr als die Hälfte der untersuchten Straßen weist ein Plus auf (2004: 25 Prozent).

Platz Eins des Städterankings belegt die Kölner Schildergasse, mit 17.760 Passanten pro Stunde wie im Vorjahr die mit Abstand meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands. Rein rechnerisch hält sich jeder achte Kölner samstags zwischen 12 und 16 Uhr vorübergehend dort auf. Der Dortmunder Westenhellweg liegt mit 16.410 Passanten pro Stunde in diesem Jahr erstmals auf Rang Zwei. Die Plätze Drei und Vier werden wie im Vorjahr von der Frankfurter Zeil (15.045 Passanten) und der Münchner Kaufingerstraße (14.550) belegt. Berlin taucht als polyzentrischer Standort mit zahlreichen 1a- und Stadtteillagen traditionell nicht in den Top 10 der Untersuchung auf.

In Ostdeutschland liegen die Passantenfrequenzen im Durchschnitt zwar fast 15 Prozent über dem Vorjahr, erreichen aber laut Kemper?s dennoch nicht die Werte der Jahre 2002 und 2003. Spitzenreiter ist die Leipziger Grimmaische Straße (9.205 Besucher), die bundesweit Platz Sieben der meistbesuchten Einkaufsstraßen erreichte.

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