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26. Juli 2005, 00:00
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Deutsche Wohnen: Autonomie angestrebt

Die Deutsche Wohnen AG, Frankfurt, hat im ersten Halbjahr 2005 ein Nachsteuerergebnis von 7,5 Millionen Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies beim Vorsteuerergebnis eine Verringerung um 2,1 Millionen Euro und beim Nachsteuerergebnis einen Anstieg um 4,5 Millionen Euro. Das erhöhte Nachsteuerergebnis resultiert aus einem Steuerguthaben aufgrund der Verschmelzung zweier Konzerngesellschaften.

Die Buchgewinne aus der Wohnungsprivatisierung gingen dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 8,9 auf 4,3 Millionen Euro zurück. Dies sei nach Aussage der Unternehmensleitung auf portfoliobereinigende Verkaufsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz und verringerte Bilanzierungsüberhänge aus dem Vorjahr zurückzuführen. Die Anzahl protokollierter Wohnungsverkäufe habe sich dagegen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 um 23 Prozent auf 406 erhöht. In der Wohnungsbewirtschaftung liege das Rohergebnis mit 17,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Da der Konzernabschluss für das Jahr 2005 erstmals nach IFRS-Regeln erstellt wird, geht der Vorstand für das Gesamtjahr von einem deutlich verminderten Nachsteuerergebnis aus, da die Grunderwerbsteuer nicht mehr aktiviert werden könne.

Nach eigener Aussage strebt die Deutsche Wohnnen AG weiterhin eine Herauslösung aus dem Deutsche Bank Konzern an. Eine Realisierung sei jedoch nicht absehbar, da die nicht alle Aktionäre bereit seien, auf ihr Andienungsrecht zu verzichten. Die Deutsche Bank könne daher als Garant für das Andienungsrecht ihrerseits nicht darauf verzichten, beherrschenden Einfluss auf das Geschäft der Deutsche Wohnen AG auszuüben.

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