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4. Februar 2005, 00:00
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ifs: Mietmärkte entspannen sich

Die durchschnittlichen Mietkosten sind nach Angaben des Berliner ifs Institut für Städtebau im Jahr 2004 lediglich um 1,0 Prozent angestiegen und lagen damit deutlich unter der Steigerungsrate der Lebenshaltungskosten von 1,6 Prozent. Demnach lagen die absoluten Mietzahlungen der privaten Haushalte (einschließlich der kalten Nebenkosten) in Westdeutschland bei rund 432 Euro monatlich, im Osten bei rund 324 Euro. Bei durchschnittlichen Wohnungsgrößen von 73 Quadratmetern (West) und 63 Quadratmetern (Ost) ergebe sich eine Quadratmetermiete von 5,90 Euro (West) und 5,10 Euro (Ost).

“Regional und lokal beobachtete Mietpreissteigerungen können davon allerdings deutlich nach oben und unten abweichen?, so ifs-Leiter Dr. Stefan Jokl. Auch der längerfristige Vergleich mache den geringen Mietansteig deutlich: Während sich die Mieten seit dem Jahr 2000 um 4,8 Prozent verteuert hätten, seien die Lebenshaltungskosten um 6,2 Prozent und die Wohnnebenkosten sogar um 7,3 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum seien die Preise für Wohngebäude dagegen lediglich um 1,2 Prozent geklettert. “Einmal mehr bestätigt sich: Eigentum erwerben ist günstiger als zur Miete zu wohnen”, so Jokl.

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