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8. Februar 2006, 00:00
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KanAm: Diskussion über Garantien

Die beiden offenen Immobilienfonds der KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft in Frankfurt, deren Anteilrücknahme Mitte Januar ausgesetzt wurde, sind erneut in der Diskussion. Nach einem Bericht der ?Welt? hat KanAm für beide Fonds teilweise Renditegarantien an die Anleger ausgegeben.

“In der Startphase beider Fonds hat unser Kernvertrieb, der überwiegend aus Vermögensverwaltern und -beratern vesteht, an manche Anleger schriftliche Garantien mit einer Laufzeit zwischen einem und drei Jahren ausgegeben”, bestätigt KanAm-Sprecher Dr. Michael Birnbaum gegenüber cash-online. “Dies ist ein Mittel gewesen, um das für KanAm neue Produkt am Markt zu platzieren und sofort wirtschaftlich ertragreich für alle Anleger zumachen. Es handelt sich um eine Maßnahme, die in der Anlaufphase bei den Anlegern Vertrauen bilden sollte und von uns auch nicht verheimlicht wurde”, ergänzt der KanAm-Sprecher.

Diese ungewöhnliche Vertriebspraxis ist laut Birnbaum nicht nachteilig für die Anleger: “Die Garantien wurden von der Münchener Holdinggesellschaft KanAm International ausgesprochen. Das Fondsvermögen und die Rendite der übrigen Fondsanleger sind dadurch gesichert und gesteigert worden, da die Betroffenen sich verpflichtet haben, ihr Kapital für den Garantiezeitraum im Fonds zu belassen”, erläutert er. Da die Fonds die garantierte Rendite von sechs Prozent durchweg erreicht hätten, sei es ohnehin nur zu marginalen Auszahlungen gekommen.

Birnbaum widerspricht zudem der Darstellung, die Garantien seien an institutionelle Anleger vergeben worden. ?Es handelt sich im Gegenteil überwiegend um vermögende Privatanleger, die auch 50.000 bis 100.000 Euro investiert haben.?

Eine genaue Größenordnung will KanAm nicht nennen: “Beim grundinvest Fonds liegt der Anteil der Fondsanteile mit Garantieanspruch im einstelligen Prozentbereich, beim US-grundinvest ähnlich”, so Birnbaum. Die letzten Garantien würden in 2006 auslaufen.

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