Immo-Aktien: Ein Debüt, zwei Ankündigungen

Bewegung an der Börse: Während die Berliner Polis Immobilien AG erfolgreich debütiert, konkretisieren sich zwei weitere Immobiliengesellschafts-IPOs.

Mit einem ersten Kurs von 14,90 Euro startete die auf Bürohäuser in Großstädten spezialisierte Polis AG, was einem Plus von knapp drei Prozent auf den Ausgabepreis von 14,50 entspricht. Die Gesellschaft ist nach Kromi Logistik das zweite Unternehmen in diesem Jahr, das den Sprung an den regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse gewagt hat.

Zunächst fließen den Berlinern durch den Börsengang brutto 74,5 Millionen Euro zu. Sollte die Platzierungsreserve ebenfalls an den Markt gebracht werden, erhält Polis weitere 11,2 Millionen Euro. Das Geld soll in den Ausbau des Büroimmobilienportfolios fließen (cash-online berichtete).

Noch vor Ostern will die Hamburger Alstria Office AG an die Börse. Die ebenfalls auf Büroimmobilien spezialisierte Gesellschaft will dadurch 400 bis 500 Millionen Euro erlösen (cash-online berichtete). Die Zeichnungsfrist soll vom 28. März bis zum 2. April dauern. Der erste Handeltag ist für den 3. April geplant.

Im zweiten Anlauf will auch das Berliner Immobilienunternehmen Estavis eine Börsennotierung erreichen. Die Preisspanne werde voraussichtlich zwischen 28 und 41,50 Euro liegen, teilt das Unternehmen mit. Die Zeichnungsfrist laufe vom 27. bis zum 29. März.

Estavis rechnet mit einem Bruttoerlös von 77 Millionen Euro aus dem Börsengang, mit dem das Wohnimmobiliengeschäft ausgebaut werden soll. Das Unternehmen kauft sanierungsbedürftige Gebäude, bündelt sie und verkauft sie an institutionelle Anleger wie Versicherer oder andere börsennotierte Immobiliengesellschaften weiter.

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