Immobilien-AGs auf Einkaufstour

Die börsennotierten deutschen Immobiliengesellschaften haben im vergangenen Jahr ihre Portfolios kräftig ausgebaut. Nach der Transaktionsstatistik des Informationsportals ?REITs in Deutschland?, Frankfurt, meldeten sie Objektkäufe im Volumen von rund 4,1 Milliarden Euro. Dem standen Einnahmen aus Verkäufen in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro gegenüber. Die ermittelten Werte basieren auf den Angaben von 22 in Deutschland börsennotierten Immobiliengesellschaften.

In den erfassten 99 Geschäften traten die berücksichtigten Unternehmen 77 Mal als Käufer und 22 Mal als Verkäufer auf. Das von den Unternehmen genannte Transaktionsvolumen summiert sich auf gut 5,8 Milliarden Euro. Da bei 25 Immobilientransaktionen keine Angaben zum Preis gemacht wurden, liegt das tatsächlich realisierte Transaktionsvolumen jedoch deutlich höher. Die Portfolioerweiterungen finanzierten die Gesellschaften unter anderem mit Kapitalmarkt-maßnahmen: So haben die Unternehmen im vergangenen Jahr zusätzliches Kapital in Höhe von einer Milliarde Euro eingesammelt.

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