26. Juni 2007, 00:00
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Trend zum Energiesparen setzt sich fort

Vier Fünftel der Eigenheimbesitzer leben in einer Immobilie, die energiespartechnisch noch nicht auf dem neuesten Stand ist. Zwei Drittel von ihnen ist jedoch ein niedriger Energieverbrauch bei selbst bewohntem oder vermietetem Eigentum sehr wichtig.
Dies ergab eine repräsentative Studie des Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Allianz Lebensversicherung AG unter 1.000 privaten Immobilien-besitzern. Demnach ist das Bewusstsein der Befragten, Energie im Haushalt zu sparen gegenüber dem Zeitpunkt des Kaufs von Haus oder Wohnung deutlich gestiegen. Während beim Erwerb lediglich gut ein Drittel der Käufer (34 Prozent) dem hohen Verbrauch eine Bedeutung beimisst, sind jetzt Warmwasser-, Strom- und Heizwerte der Immobilie für mehr als zwei Drittel (67 Prozent) besonders relevant. Rund 75 Prozent bewohnen Immobilien, die vor 1990 gebaut wurden. Etwa ein Drittel hat in den letzten drei Jahren größere Modernisierungsarbeiten durchgeführt, wobei am häufigsten Heizungen aufgerüstet sowie Dach und Fenster erneuert wurden.

Beliebtestes Mittel der Eigen- und Fremdfinanzierung für energiesparende Modernisierungsmaßnahmen ist das Bausparguthaben, gefolgt vom Ratenkredit. Die durch-schnittlichen Kosten für größere Modernisierungen betragen rund 27.000 Euro.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre beabsichtigen etwa 25 Prozent der Immobilienbesitzer eine Sanierung des Hauses, um Energie zu sparen. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) will dabei eine Solaranlage installieren.

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