Bulwien Gesa: Geringe Abwertungsrisiken in offenen Fonds

Die Abwertungsrisiken bei deutschen Fondsimmobilien sind vergleichsweise gering – die Objekte marktgerecht bewertet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Immobilienforschungsinstituts Bulwien Gesa AG, mit Sitz in München und Berlin.

Die Auswertung hat zudem ergeben, dass Investoren in konjunkturell schwachen Phasen in der Wertentwicklung bislang ein Minus von maximal 13 Prozent hinnehmen mussten.

Für 2009 prognostizieren die Analysten den offenen Immobilienfonds insgesamt einen positiven Total return von 1,5 Prozent – gleichwohl müsse mit leichten Wertkorrekturen von im Schnitt fünf Prozent gerechnet werden.Wertminderungen träfen Deutschland allerdings weniger stark.

?Nach den Berechnungen, die wir im Zuge unseres GPPS-Verfahrenserstellt haben, bewegen sich die Abweichungen von maximal plus/minus acht Prozent in einerakzeptablen und vertretbaren Spanne?, erläutert Bulwien Gesa-Vorstandsmitglied Thomas Voßkamp,

Bulwien Gesa hat mit dem German Property Index (GPI) für den deutschen Immobilienmarkt zwischen 1991 und 2008 eine Cashflow-Entwicklung von 6,6 Prozent ermittelt. ?Die ausgeglichene Ertragsseite ist eine wesentliche Erfolgskomponente des deutschen Immobilienmarkts?, kommentiert Voßkamp.

Angesichts der Wahl der Märkte sowie der aktiven Kaufs- und Verkaufspolitik der letzten Jahre sei eine überdimensionale Blase in den offenen Immobilienfonds nicht erkennbar. Durch Verkäufe seien Wertsteigerungen realisiert, neue Objekte günstig eingekauft worden.

Es werde deutlich, dassgenerell aktiver und breiter am Markt agiert wird. „Der Großteil der Immobilienportfolien wirddiversifiziert“, so Voßkamp. (te)

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