Profi-Anleger setzen auf Immobilien

Die Anlageschwerpunkte institutioneller Investoren haben sich in Europa zu Gunsten von Immobilien verschoben. Das zeigt der European Institutional Asset Management Survey (EIAMS), eine Umfrage unter Profi-Anlegern, die regelmäßig von dem internationalen Vermögensverwalter Invesco Asset Management mit Deutschland-Niederlassung in Frankfurt durchgeführt wird.

Der Studie zufolge haben sich Immobilien seit 2002 zur wichtigsten Kategorie im Bereich alternativer Anlageformen, also ergänzenden Assets zu Aktien- und festverzinslichen Investments, entwickelt. Auch in der aktuellen Befragung, die sich auf das erste Quartal dieses Jahres bezieht, gaben die 115 teilnehmenden Institutionen an, Immobilien in diesem Segment am höchsten zu gewichten.

Schweizer Pensionsfonds investieren bereits 22 Prozent ihres Gesamtvolumens in Immobilien, britische und irische neun Prozent, deutsche, italienische und Benelux-Fonds mehr als sieben Prozent. Der europaweite Durchschnitt liegt bei mittleren und größeren Pensionsfonds bei zehn Prozent.

Die befragten Akteure bringen es zusammen auf verwaltetes Vermögen von knapp 550 Milliarden US-Dollar. Invesco will mit der Studie aufkommende Trends bei kleinen und mittleren institutionellen Anlegern aufspüren, entsprechend entfällt der größte Anteil der Teilnehmer auf solche Unternehmen. (hb)

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