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Absatz und Attraktivität von offenen Immobilienfonds gehen zurück

Das Interesse an offenen Immobilienfonds (OIFs) schwindet ob der weiter den Markt dominierenden Negativmeldungen von Schließungen, drohender oder vollzogener Abwicklungen. Die aktuelle repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von Robeco Deutschland unter 350 Anlageberatern und der Cash. Vertriebsindikator aus Heft 10/2010 zeigen, dass Absatz und Attraktivität von OIFs rückläufig sind.

Der Studie zufolge beurteilten im dritten Quartal nur noch 48 Prozent der Berater die Absatzlage als positiv –  das sind neun Prozent weniger als im Vorquartal. Auch der Cash. Vertriebsindikator in Ausgabe 10/2010 zeigt, dass sich die Berater-Stimmung  in Sachen OIFs deutlich abgekühlt hat. So liegen offene Immobilienfonds in der Attraktivitätsskala mittlerweile auf dem drittletzten Rang von 40 bewerteten Produkten. Ein stetiger Abstieg – noch in der Juni-Ausgabe des Barometers lagen die OIFs neun Plätze besser.

Die TNS Infratest Studie zeigt: Auch Blick nach vorne ist getrübt. Für das nächste Halbjahr erwarten 38 Prozent der Berater steigende Absätze. Das sind vier Prozent weniger als im Vorquartal. “Das Vertrauen in Immobilienfonds hat zuletzt stark durch die Abwicklung einzelner Fonds [1] gelitten”, bestätigt Kai Röhrl, Head of Third Party Distribution von Robeco. Vorläufiger Höhepunkt der Negativmeldungen war die Liquidierung des offenen Immobilienfonds Kanam US-Grundinvest. [2] “Teilweise hat das Vertrauen zu Unrecht gelitten, denn man darf nicht alle Immobilienfonds über einen Kamm scheren”, schränkt Röhrl allerdings ein.

Der nächste Cash.-Vertriebsindikator erscheint in Ausgabe 12/2010, die ab dem 18. November im Handel zu finden sein wird. (te)

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