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Bausparkassen: Mehr Einzahlungen, weniger Darlehen

Die deutschen Bausparkassen verzeichnen zwar mehr Beitragseingänge, jedoch ist das Volumen der ausgereichten Darlehen gesunken. Das geht aus einer aktuellen Studie von DB Research hervor.

Demnach lag der Einlagenbestand der Bausparkassen zum Jahresende 2009 um 18 Prozent über dem Darlehensbestand. Der Untersuchung zufolge ist dies auch den historisch niedrigen Wohnungsbauzahlen im Jahr 2009 geschuldet. Immerhin könnte sich dies in 2010 ändern: Zwar befindet sich die Anzahl der Baugenehmigungen noch auf niedrigem Niveau, in den vergangenen zwölf Monaten sei jedoch erstmals ein Anstieg zu beobachten, nachdem der Trend zuvor drei Jahre lang negativ war.

Die Zahl der neuen Bausparverträge erreichte mit drei Millionen im Jahr 2009 ein historisches Tief, allerdings wurde diese Entwicklung durch die stetig steigende durchschnittliche Bausparsumme pro Vertrag kompensiert. Die Geldeingänge der Bausparkassen stiegen daher 2009 im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent auf insgesamt 37 Milliarden Euro. Die Auszahlungen fielen dagegen um 14,3 Prozent auf 41 Milliarden Euro.

Das Tempo der Konsolidierung auf dem Markt der Bausparkassen hat sich laut DB Research etwas verlangsamt. Die Anzahl der Bausparkassen nahm ab, allerdings bei kontinuierlicher Zunahme der Bilanzsumme aller Institute. Der Marktanteil der deutschen Bausparkassen stieg zuletzt wieder auf 12,5 Prozent. (bk)

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