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Besserverdiener präferieren im Alter Wohneigentum

Der Lebensabend im eigenen Heim wird mit steigendem Einkommen immer wichtiger. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de. Anders die Geringverdiener: Für sie ist vor allem wichtig, im Ruhestand mit Partner, Kindern und Enkelkindern zusammenzuleben – unabhängig davon, ob es zur Miete oder im Eigentum ist.

Demnach ist es 43 Prozent der Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro im Monat egal, wo sie im Alter leben, Hauptsache in der eigenen Immobilie. Der selben Meinung sind nur zwölf Prozent der Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro monatlich.

Männer und Frauen setzen bei der Frage nach den wichtigsten Eigenschaften des Altersruhesitzes ebenfalls unterschiedliche Schwerpunkte. Männer wünschen sich für diese Lebensphase zu 28 Prozent vor allem Wohneigentum, Frauen nur zu 20 Prozent. Wichtiger als die Frage nach den Eigentumsverhältnissen ist für Frauen, mit wem sie im Alter zusammenleben: 23 Prozent möchten dann am liebsten ihre Familie um sich haben, berichtet das Immowelt.de.

Auch der Traum vom Lebensabend unter Palmen ist nach wie vor lebendig. Dabei malen sich vor allem diejenigen, die es sich voraussichtlich eher nicht leisten können ein Alter im sonnigen Süden aus: Die Geringverdiener gaben zu mehr als 20 Prozent an, dass ihnen im Alter ein Ort mit Sonne, Meer und Palmen am wichtigsten sei. Bei den Besserverdienenden erklärten nur zwölf Prozent den Lebensabend im Süden zur höchsten Priorität, so das Immobilienportal.

Für die repräsentative “Wohnen und Leben 2010” wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact im Januar 1.029 Personen befragt. (te)

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