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Immobilien-AGs: Managementqualität entscheidet

Das Jahr 2009 hat sich nach Analyse von LaSalle Investment Management für globale Immobilienaktiengesellschaften als überraschend starkes Jahr zur Einwerbung von Kapital erwiesen. Demnach haben die börsennotierten Gesellschaften weltweit mehr als 50 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital und Unternehmensanleihen mit credit rating eingesammelt, sowie weitere Finanzierungsmittel in Form von Hypotheken und Dispokrediten.

Im laufenden Jahr 2010 seien bislang mehr als fünf Milliarden US-Dollar an Unternehmensanleihen mit credit rating plaziert worden. Dazu kämen noch mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital, das börsennotierte Immobiliengesellschaften in den USA, Großbritannien, der Schweiz, Österreich und Japan eingeworben haben.

„Wir rechnen damit, dass dieser Trend mit regionalen Unterschieden bis 2011 und darüber hinaus anhalten wird“, so Claus Thomas, Geschäftsführer bei LaSalle Investment Management in München.

Thomas weiter: „Mit der Erstarkung der Weltwirtschaft wird auch der Immobiliensektor profitieren. Gut gemanagte Gesellschaften mit finanzieller Flexibilität und qualitativ hochwertigen Portfolios werden ihre Performance  voraussichtlich verbessern können,  bedingt durch ein stärkeres organisches Wachstum und die Möglichkeit, weitere Zukäufe zu tätigen.” Investitionen in diese Gesellschaften würden starke laufende Erträge bieten, die durch den Wert realer Assets gestützt seien. Hinzu komme die Aussicht auf ein Dividendenwachstum, sobald sich die Immobilienmärkte erholen.  (te/bk)

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