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Kaufimmobilien: Es schlägt die Stunde der Eigennutzer

Eigenheim – Glück allein: 90 Prozent der deutschen Immobilienkäufer entscheiden sich aktuell für ein Objekt, um es selbst zu nutzen. Lediglich jeder vierte Käufer interessiert sich dafür, wie sich der Wert seiner Immobilie in Zukunft entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Baufi-Plattform Interhyp und des Online-Portals Immobilienscout 24.

Auch wenn es der Studie zufolge viele nicht interessiert: Die Mehrheit der 2.600 befragten Interessenten von Kaufimmobilien glaubt an moderate Wertzuwächse. Über 46 Prozent rechnen damit, dass die Wertentwicklung zumindest die Inflation ausgleicht. Rund sechs Prozent gehen von einer „hohen Steigerung“ des Werts aus. Knapp 13 Prozent sind pessimistisch und befürchten einen Wertverlust ihres Objekts.

Naturgemäß deutlich positiver werden die Renditechancen von denjenigen bewertet, die einen Immobilienerwerb als Kapitalanlage anstreben: Über acht Prozent rechnen mit einem hohen Wertzuwachs und über 65 Prozent vertrauen auf den Inflationsschutz einer Immobilie.

Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger nennen als Hauptgrund für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses zu mehr als 50 Prozent die Altersvorsorge. Das derzeitige Zinsniveau wird von der Hälfte der befragten Kapitalanleger und rund einem Drittel der befragten Eigennutzer als Grund für den Immobilienerwerb genannt. (hb)

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