Anzeige
Anzeige
19. März 2010, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Offene Fonds: Mehr Objektverkäufe in 2009

Offene Immobilienfonds (OIF) haben im Jahr 2009 – sicherlich nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Liquiditätskrise – ihre Portfolios angepasst. 91 Liegenschaften wurden veräußert, 58 Objekte wurden erworben. Das gesamte Transaktionsvolumen lag bei 7,5 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 31. Dezember 2009.

Kooperation1-127x150 in Offene Fonds: Mehr Objektverkäufe in 2009 Insgesamt wurden 149 Transaktionen getätigt. Laut BVI zeigt der Jahresvergleich einen Anstieg der Verkäufe (2008: 77 Verkäufe) bei gleichzeitigem Rückgang der Käufe (2008: 202 Zukäufe). Die Verkaufsaktivitäten der OIF-Fondsmanager sind nach Verbandsangaben Beleg dafür, dass der Markt für Gewerbeimmobilien wieder belebter gewordenen ist. Allerdings dürfte auch die Tatsache eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben, dass OIF, die aufgrund von Liquiditätsengpässen die Anteilsscheinrücknahme ausgesetzt hatten, Objekte veräußert haben, um wieder flüssig zu werden.

Allein in Deutschland wurden im Berichtszeitraum 64 Immobilien veräußert, im Ausland sind es 27 Objekte gewesen. Bei den Käufen standen mit 37 Immobilien Objekte im Ausland im Fokus, im Inland wurden 21 Immobilien erworben. Durch die internationale Ausrichtung der OIF sieht der BVI eine ausgewogene Portfoliostruktur und damit eine Risikominderung erreicht.

Im Schnitt hielten OIF den Verbandszahlen zufolge Ende 2009 28,5 Prozent ihrer Bestände in Deutschland. Im europäischenAusland stehen Frankreich mit 19,3 Prozent, Großbritannien mit 9,8 Prozent und die Niederlande mit 6,7 Prozent ganz oben in der Gunst. Im Jahresvergleich stieg die durchschnittliche Quote der Liegenschaften in Euro-Ländern – ohne Deutschland – auf 42,5 Prozent leicht an (2008: 41,4 Prozent).

Weniger ertragreich hingegen sind den Fondsmanagern nach BVI-Angaben osteuropäische Immobilien erschienen: Im Schnitt liegen lediglich 1,6 Prozent der Bestände der OIF in Polen, 1,4 Prozent in Tschechien und 0,3 Prozent in Ungarn. Jüngst hatte der Großanleger-OIF Degi Global Business inbesondere aufgrund von Problemen bei zwei osteuropäischen Objekten Bewertungskorrekturen in zweistelliger Höhe hinnehmen müssen. (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...