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Westminster kauft 40-Millionen-Ostimmobilien-Paket

Vergangenen Freitag hat die  familiengeführte Unternehmensgruppe Westminster Immobilien ein Immobilienpaket in Höhe von 40 Millionen Euro erworben. Die Anlagen befinden sich an den Standorten Halle, Leipzig, Weißenfels sowie Bernau und Frankfurt/Oder.

Damit haben die Brandenburger das bislang größte Immobilienpaket ihrer Geschichte erworben. Der Deal zählt zu den größten, die in diesem Jahr in den neuen Bundesländern vollzogen wurden. Den Hauptanteil im Gesamtpaket bilden Objekte aus der Auflösung eines internationalen Fonds. Allein 560 sanierte Wohnungen in Halle stammen aus dieser Quelle.

Westminster Immobilien hat dabei im Rahmen des Paketpreises eigenen Angaben zufolge von der günstigen Situation am Markt profitiert: “Vor zwei Jahren hatte der Fonds mehr als doppelt soviel für die Wohnungen bezahlt. Die Erwerbungen liegen weit unter dem Verkehrswert”, erklärt Westminster-Inhaber Marian Ziburske.

Sämtliche Immobilien sollen langfristig im Bestand gehalten werden. Mit dieser Strategie will sich der Brandenburger Unternehmer von Hedgefonds abgrenzen. Stattdessen setzt Westminster auf hohe Standards in den Objekten und eine persönliche Betreuung der Mieter vor Ort. “Wir werden in Halle eine neue Niederlassung eröffnen, um den Mietern in der Region den Top-Service zu bieten, den wir in allen unseren Immobilien als Maßstab erheben.”

Westminster Immobilien agiert seit 2008 am Markt. Betrug die Bilanzsumme zum Start noch eine Millionen Euro, konnte sie in 2009 bereits verzehnfacht werden. Für 2010 peilt Ziburske erneut eine Verzehnfachung der Bilanzsumme. “Es wäre natürlich schön, wenn es so weiter gehen würde. Wir werden weiterhin hier in der Region und in den neuen Bundesländern adäquaten Wohnraum schaffen. In Toplagen, wie auch an vermeintlich schwierigen Standorten. Was nicht saniert ist, wird unter Berücksichtigung der Bausubstanz wieder schön gemacht. Denn unsere Mieter sollen sich wohl fühlen. Dies ist langfristig wichtiger als hübsche Bilanzsummen. Deswegen planen wir mit unseren Objekten immer langfristig”, ergänzt Ziburske. (te)

Foto: Shutterstock