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Bieterwettstreit treibt Preise

Mehr als jeder fünfte Immobilienkäufer zahlt nicht den Preis, der im Exposé ausgeschrieben war. Doch der Preis wird nicht nur gedrückt. Bei besonders begehrten Objekten kommt es auch zum Bieterwettstreit mit Geboten, die deutlich über dem ursprünglichen Angebotspreis liegen. Das zeigt eine Studie des Portals Immowelt.de.

Immobilieninteressenten, die ein Objekt unbedingt haben wollen, greifen demnach notfalls tiefer in die Tasche, als verlangt. Der Befragung zufolge liegen in Einzelfällen die Preise am Ende um bis zu 20 Prozent über dem im Exposé ausgeschriebenen Wert. Von den 22 Prozent der Befragten, die nicht den Ausgangspreis bezahlt haben, hat sich rund jeder fünfte auf einen preistreibenden Bieterwettstreit eingelassen. Aber auch das Gegenteil ist der Fall. 72 Prozent der Immobilienkäufer, die nicht den erwarteten Kaufpreis gezahlt haben, konnten einen teilweise enormen Preisnachlass erreichen.

Für die repräsentative Studie “Wohnen und Leben Sommer 2011” wurden im Auftrag von Immowelt.de 2.095 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt. (te)