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10. Juni 2011, 17:07
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Börse Hamburg: Fondshandel zieht deutlich an

Der Handel mit Investmentfonds an der Börse Hamburg hat im Mai deutlich zugenommen. Fondsanteile im Wert von 142,2 Millionen Euro wechselten die Besitzer – im Vormonat waren 106,0 Millionen Euro. Am gefragtesten sind nach wie vor offene Immobilienfonds, die für Mittelabzüge gesperrt sind.

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Börse Hamburg

Trotz des deutlichen Umsatzanstiegs im Mai hält Stefan Wildner, Makler bei der MWB Fairtrade Wertpapierhandelsbank, die Lage weiter für angespannt: “Die Kurse könnten in den nächsten Wochen mehrere Prozent verlieren. Genug Potenzial dafür hat allein schon die Euro-Krise.”

Die neun Investmentfonds mit den höchsten Umsätzen waren im Mai eingefrorene Immobilien- oder Immobiliendachfonds. Wie in den Vormonaten führte der CS Euroreal die Liste der Umsatzspitzenreiter an – in diesem Fonds wurden Anteile im Wert von 35,3 Millionen Euro gehandelt (siehe Tabelle unten).

Anfang Mai hatte die Fondsgesellschaft angekündigt, den CS Euroreal weiter geschlossen zu halten, möglicherweise für ein weiteres Jahr. Das schlug sich im Handel nieder, ebenso wie beim Kanam Grundinvest, bei dem die Aussetzung der Anteilsrücknahme ebenfalls verlängert wurde.

Zu den besonders umsatzstarken Fonds gehörte im Mai auch der TMW Immobilien Weltfonds. Wie die Kapitalanlagegesellschaft Pramerica Ende Mai mitteilte, steht dieser Fonds vor der Abwicklung.

Offene Immobilienfonds standen erstmals seit einigen Monaten auch wieder auf der Liste der Performance-Spitzenreiter: Der Degi Global Business zum Beispiel belegte mit einem Plus von 11,1 Prozent sogar Platz eins der Fonds mit den höchsten Wertsteigerungen. Ebenfalls einen hohen Gewinn verzeichnete der Immobiliendachfonds RP Global Real Estate mit 8,7 Prozent Plus.

“Die hohen Wertsteigerungen bei offenen Immobilien- und Immobiliendachfonds zeigen, dass die Anlageklasse bei bestimmten Käufergruppen beliebt ist, obwohl sie derzeit vor allem mit Rücknahme-Stopps Schlagzeilen macht”, sagt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. (hb)

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Foto: Börse Hamburg

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4 Kommentare

  1. […] View full post on Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen […]

    Pingback von Börse Hamburg: Fondshandel zieht deutlich an | xxl-ratgeber — 12. Juni 2011 @ 15:30

  2. Bei aller liebe und auch wenn die Immopreise in den Metropolen wie Lodnon wieder deutlich zulegen, ja fast alte Stände erreichen, so bleibt doch die noch immer arge Überwertung eines größteils der Objekte und auch Projekte in denen auch viele Fondsgesellschaften investiert sind. Auch wenn ich ein großer Fan von Charttechnik bin,denke nicht das hier bei einem Großteil schon wieder real eingeprest wurde und somit fundamental hier Kaufsiganle vorliegen .

    Kommentar von MACDalchow — 12. Juni 2011 @ 15:18

  3. […] 11. Jun, 2011 0 Comments Der Handel mit Investmentfonds an der Börse Hamburg hat im Mai deutlich zugenommen. Fondsanteile im Wert von 142,2 Millionen Euro […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen […]

    Pingback von Börse Hamburg: Fondshandel zieht deutlich an | Mein besster Geldtipp — 11. Juni 2011 @ 02:04

  4. “Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet.”

    (Aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes, 1891)

    “Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: ‘Nie wieder Krieg’, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: ‘Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.’
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein.”

    Silvio Gesell, 1918

    Es dauerte tatsächlich “keine 25 Jahre” vom Ende des ersten bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges. Der dritte Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Durch das Ausbleiben dieser “überfälligen Sachkapitalzerstörung” hat die Zinsumverteilung – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – heute ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht, sodass die Weltwirtschaft auf ein Phänomen zusteuert, das der “Jahrhundertökonom” John Maynard Keynes als “Liquiditätsfalle” bezeichnete: der mitgekoppelte – also sich selbst beschleunigende – Zusammenbruch des Geldkreislaufs und damit der – irreversible – Zusammenbruch der gesamten Arbeitsteilung – das Ende jeglicher Kultur.

    Liquiditätsfallen hat es in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit viele gegeben (schon solange der Mensch Zinsgeld, anfangs Edelmetallgeld, benutzt) und alle Kulturen und Weltreiche sind an der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz zugrunde gegangen. Heute stehen wir vor der absoluten Steigerung dieses Phänomens: die globale Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als “Armageddon”.

    Um die größte anzunehmende Katastrophe der Kulturgeschichte rechtzeitig abzuwenden, bedarf es der “Auferstehung der Toten”. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Es folgt der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation. Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de

    Kommentar von Stefan Wehmeier — 11. Juni 2011 @ 01:17

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