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IVG schreibt wieder schwarze Zahlen

Die IVG Immobilien AG, Bonn, hat nach vorläufigen Zahlen im Jahr 2010 wieder die Gewinnzone erreicht. Demnach weist das Unternehmen für das vergangene Jahr einen Konzerngewinn von 23,2 Millionen Euro aus.

Im Jahr 2009 hatte IVG noch einen Verlust von 158 Millionen Euro verzeichnet, im Jahr 2008 fiel sogar ein Minus von 451,7 Millionen Euro an. Nach Angaben von IVG zeigen sich in dem erzielten Gewinn die Erfolge des Anfang 2009 initiierten Restrukturierungsprogramms. Belastet wurde das Ergebnis nach Unternehmensangaben durch Einmalaufwand im vierten Quartal 2010 in Höhe von rund 35 Millionen Euro beim Großprojekt „The Squaire“. Der NAV pro Aktie erhöhte sich erstmals seit zwei Jahren wieder auf 7,02 Euro pro Aktie (2009: 6,86 Euro pro Aktie).

Das Portfolio erzielte im im Jahr 2010 eine NRI-Rendite von 5,3 Prozent (Ist-Miete abzüglich der Immobilienkosten), die NOI-Rendite lag bei 5,0 Prozent (Nettomiete anzüglich aller Kosten). Der Vermietungsgrad festigte sich laut IVG bei 90 Prozent.

Nach Aussage von IVG konnten nach Neuausrichtung der Vermarktung für das Projekt The Squaire am Verkehrsknotenpunkt des Frankfurter Flughafens in den letzten Monaten Neuvermietungen über 14.000 Quadratmeter abgeschlossen werden. Insgesamt seien damit mehr als 93.000 Quadratmeter vermietet und die Vermietungsquote auf rund 66 Prozent angestiegen. Über weitere 20.000 Quadratmeter würden konkrete Verhandlungen geführt. Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen Immobiliengesellschaften in Europa und verwaltet an 18 Standorten Assets in Höhe von rund 22 Milliarden Euro.

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