2. September 2011, 14:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weltweite Wohnimmobilienpreise stabil

Die weltweiten Preise für Wohnimmobilien sind im zweiten Quartal 2011 durchschnittlich mit einem Plus von 0,1 Prozent nahezu stabil geblieben. Im Jahresvergleich beträgt der Zuwachs moderate 1,7 Prozent. Das hat die internationale Immobilienberatung Knight Frank in ihrem weltweiten Preisindex für Wohnimmobilien ermittelt.

Welt1-127x150 in Weltweite Wohnimmobilienpreise stabilAn 23 der 50 Standorte, die Knight Frank untersucht hat, sind die Preise von Anfang April bis Ende Juni 2011 gesunken. Die Abkühlung auf den Wohnimmobilienmärkten zeige, so die Immobilienberater dass noch viele Volkswirtschaften unter den Nachwirkungen der globalen Krise von 2008 und 2009 leiden. Der Zugang zu Krediten sei in vielen Märkten nach wie vor eingeschränkt, das Vertrauen niedrig, und das Haushaltseinkommen sinke. Die weltweite Wachstumsrate sei auch deshalb so niedrig, weil die Preise in China, Singapur und Indien von Juni 2010 bis Juni 2011 nur noch einstellig zugenommen haben – 2009 und 2010 haben diese Märkte noch zweistellige Zuwächse verzeichnen können.

Die Maßnahmen der Regierungen, die Preisspirale in Asien zu bremsen, um eine Immobilienblase zu verhindern, zeigten laut Knight Frank erste Erfolge. So sind die Preise in Singapur per Ende des zweiten Quartals 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent gestiegen. Ein Jahr zuvor waren es noch 37 Prozent. Ähnliche Entwicklungen zeichneten sich in Indien und China ab. Dort sind die Preise im zweiten Quartal 2011 um 1,7 respektive 0,1 Prozent gesunken.

Trotzdem bleibe Asien nunmehr im siebten Quartal in Folge der Kontinent mit der höchsten Preissteigerungsrate. Per Ende Juni 2011 waren Wohnimmobilien in Asien laut Knight Frank-Preisindex im Durchschnitt acht Prozent teurer als im Vorjahr. Dafür ist nicht zuletzt Hongkong mit einem Jahresplus von 26,5 Prozent verantwortlich. Doch auch in der ehemaligen britischen Kronkolonie wende sich langsam laut den Immobilienberatern das Blatt. Während die Preise im ersten Quartal 2011 laut Index noch um 10,1 Prozent zugelegt hatten, waren es im zweiten Quartal nur noch 3,5 Prozent.

Seite 2: Deutschland mit dem höchsten Preisanstiegen im “Westen”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Fusion der Provinzial-Versicherungen rückt näher

Die Fusion der Versicherer Provinzial Rheinland und Nordwest steht kurz vor dem Abschluss. Die Anteilseigner hätten sich auf eine Bewertung der Unternehmen und ein Fusionskonzept geeinigt, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Schritt soll rückwirkend zum 1. Januar 2020 umgesetzt werden.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank übertrifft trotz Gewinnrückgang die Prognosen

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat 2019 auch wegen der Trennung von faulen Krediten in Italien wie erwartet einen Gewinnrückgang verbucht. Das Betriebsergebnis sank um 22 Prozent auf 248 Millionen Euro, wie das im MDax gelistete Geldhaus am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen allerdings seine bereits gedämpfte Prognose und die Erwartungen von Analysten.

mehr ...

Investmentfonds

Wann Chinas Wirtschaft zur Normalität zurückkehrt

Angesichts von über 80.000 Infektionen und rund 2.700 gemeldeten Todesfällen, die auf den Corona-Virus COVID-19 in mittlerweile mehr als 30 Ländern weltweit zurückzuführen sind, wächst die Angst vieler Menschen vor einer Ansteckung und den wirtschaftlichen Folgen.

mehr ...

Berater

DSGVO – weitere Bußgelder in Millionenhöhe?

Seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 werden Datenschutzverstöße immer häufiger geahndet. Auch von der Verhängung von Bußgeldern berichten die Medien in den letzten Monaten immer wieder. Häufig handelt es sich dabei um Forderungen gegen große Konzerne wie Facebook und Google. Gilt das auch für weniger bekannte und weniger große Firmen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB: Erneuter Exit-Rekord mit Cloud-Software

Der Private-Equity-Dachfonds RWB International II hat mit der Veräußerung der Anteile an dem US-Software-Unternehmen Anaplan durch einen Zielfonds einen Rückfluss von über 13 Millionen US-Dollar erzielt. Das eingesetzte Kapital wurde dabei mindestens verzehnfacht.

mehr ...

Recht

Berlins Bürgermeister für 75-Prozent-Steuer auf Gewinn bei Bodenspekulation

Bodenspekulanten in Deutschland sollen nach Meinung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) drei Viertel ihres Gewinns an den Staat abführen müssen. Müller schloss sich am Montag der Forderung von SPD-Chef Norbert Walter-Borjans nach einer sogenannten Bodenwertzuwachssteuer an.

mehr ...