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5. Mai 2012, 18:37
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Dresdner Eigentumswohnungen kosten elf Prozent mehr

Käufer müssen in Dresden inzwischen deutlich mehr für Wohnungen bezahlen als im vergangenen Jahr: Die Kaufpreise stiegen in der Elbmetropole im ersten Quartal um durchschnittlich elf Prozent. Das zeigt der aktuelle Marktbericht des Portals Immowelt.de.

Dresdner Eigentumswohnungen kosten elf Prozent mehr

Die stetige Zuwanderung mache Wohnraum in Dresden knapp. Damit stiegen die Immobilienpreise im gesamten Stadtgebiet, so die Researcher des Immobilienportals. Jedoch liegen die Kaufpreise laut Immowelt.de mit 1.643 Euro pro Quadratmeter immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von 1.741 Euro.

Flussnähe und eine möglichst zentrale Lage mit guter Infrastruktur sind naturgemäß auch bei Käufern in Dresden begehrt. So stiegen nach Zahlen des Portals vor allem in den zentrumsnahen Vierteln entlang der Elbe die Preise stark. Den Spitzenplatz in Dresden belegt demanch die Altstadt: Käufer müssen dort pro Quadratmeter durchschnittlich 2.000 Euro investieren. Auf Platz zwei und drei folgen die Viertel Loschwitz mit 1.953 Euro und Blasewitz mit 1.822 Euro.

Eine Alternative für Interessenten sieht Immowelt.de im Stadtteil Cotta: Nah an der Altstadt gelegen ist das Viertel zentral und gut angebunden, die Kaufpreise sind mit 1.232 Euro die niedrigsten in ganz Dresden. Der Preistrend im Viertel gehe jedoch eindeutig nach oben: Eigentumswohnungen seien dort 19 Prozent teurer als im Vorjahr.

Auch für Mieter steigen in Dresden laut Immowelt.de die Preise. Im ersten Quartal 2012 stiegen die Nettokaltmieten für Neubauten verglichen mit dem Vorjahreszeitraum demnach um sechs Prozent. Spitzenreiter ist der nördliche Stadtteil Klotzsche mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,40 Euro. Die gute Verkehrsanbindung, die Nähe zum Flughafen sowie die hier ansässigen großen Arbeitgeber machten den Stadtteil nach Angaben des Portals attraktiv und teuer. Mit einem Plus von 14 Prozent sei dort die Preissteigerung für Mietwohnungen in Dresden am höchsten. Traditionell teuer ist auch der exklusive Villenstadtteil Loschwitz mit ebenfalls 7,40 Euro pro Quadratmeter.

Günstig mieten die Dresdner nach Zahlen des Portals noch in den Randbezirken oder auch Cotta: Durch moderne Neubauten sowie Sanierung der Plattenbauten habe das neben der Altstadt gelegene Viertel seit der Wende an Attraktivität gewonnen. Trotzdem seien die Mieten mit sechs Euro pro Quadratmeter in Cotta noch die niedrigsten in Dresden.

Im Durchschnitt kostet ein Quadratmeter die Dresdner Mieter laut Immowelt.de-Daten 6,50 Euro. Dies, so die Analyse des Portals, bedeute für sie eine relativ hohe finanzielle Belastung, denn die Kaufkraft der Dresdner liege bei 91 Prozent des Bundesdurchschnitts. Die Mietpreise in der Stadt lägen jedoch bei 103 Prozent des bundesweiten Durchschnitts. (te)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Sablowski,

    vielen Dank für Ihre Nachricht und den in diesem Zusammenhang sicher interessanten Hinweis.

    Die Recherche, die diesen Zahlen zugrunde liegt, hat allerdings nicht Cash., sondern das Immobilienportal Immowelt.de geleistet (wie aus der Meldung hervorgeht). Bei den Angaben zur Miete handelt sich um durchschnittliche Kaltmieten bei Neuvermietung. Das ergänzen wir gern.

    Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin ein aktiver Leser bleiben.

    Beste Grüße

    Die Cash.Redaktion

    Kommentar von Thomas Eilrich — 9. Mai 2012 @ 11:41

  2. Da haben Sie nicht gründlich recheriert. Sie müssen auch schreiben ob kalt oder warm (also inkl. Nebenkosten). Ich kann Ihnen Wohnungen für EUR 5,22 kalt anbieten. Mit dem Fahrrad 10 Minuten zur Elbe. Auch Heidenau mit S-Bahn Verbindung ist noch günstig zu haben.
    Also demnächst ein wenig gründlicher!!

    Kommentar von Gerd E. Sablowski — 8. Mai 2012 @ 19:12

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