Anzeige
20. März 2012, 16:10
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnen: Hoher Stellenwert – wenig Stil

Für zwei Drittel der Deutschen ist der Stellenwert des eigenen Zuhauses angesichts der Finanzkrise gestiegen. So plant jeder zweite die Renovierung oder Neueinrichtung seiner Wohnung. Die wenigsten legen allerdings Wert auf ausgeprägten Stil. Das zeigt die Forsa-Studie “Wie wohnen die Deutschen?” im Auftrag der Steffel-Gruppe.

Wohnen: Stilvolle InneinrichtungDie aktuelle Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa zur Eröffnung einer Hometrend-Messe Deutschlands am 16. März in Berlin vorgestellt. “Diese Zahlen bestätigen die Bedeutung der Interieur- und Raumausstattungsbranche, die in der öffentlichen Wahrnehmung leider viel zu unterrepräsentiert ist. Hier müssen Politik und Wirtschaft nicht zuletzt im Hinblick auf den War for Talents gemeinsam dran arbeiten“, so Studien-Initiator Dr. Frank Steffel, Inhaber der gleichnamigen Raumausstatter- und Interieur-Design-Gruppe.

Demnach schätzen lediglich fünf Prozent der Bundesbürger schätzen eine stilvolle und moderne Einrichtung. Gleichzeitig denken jedoch 75 Prozent der Deutschen von sich selbst, sie hätten ein gutes Gespür für die Einrichtung einer Wohnung. 59 Prozent der Befragten gaben an, bei ihren vier Wänden vor allem Wert auf Gemütlichkeit zu legen.

Forsa-Gründer und Geschäftsführer Professor Manfred Güllner präsentierte am Eröffnungstag der dreitägigen Trendshow 2012 zusammen mit Steffel zwei weitere überraschende Umfrageergebnisse: Nicht das Auto, sondern die Wohnung ist des Deutschen liebstes Kind. Nur 16 Prozent würden sich ein neues Auto kaufen, wenn sie Geld übrig hätten. Fast doppelt so viele richten lieber ihre Wohnung neu ein. Demnach wünscht sich vor allem die Mittelschicht, also die Haushalte mit einem Nettohaushaltseinkommen zwischen 1.000 und 3.000 Euro, eine Verschönerung der eigenen vier Wände.

“Das private Umfeld und die eigene Wohnung sind gerade in eher krisenhaften Zeiten ein wichtiger Rückzugsort für den Einzelnen, an dem man Schutz und Geborgenheit vor den Unbilden der Welt sucht”, kommentiert Güllner die Ergebnisse der Untersuchung. “Entsprechend großen Wert legen die Menschen auf die Einrichtung ihrer Wohnung. Sie soll in erster Linie den individuellen Bedürfnissen entsprechen, gemütlich sein, aber auch die praktischen Bedürfnisse und Abläufe des alltäglichen Lebens berücksichtigen.”

Steffel sieht in den Ergebnissen der Forsa-Studie ein deutliches Beleg für die Bedeutung der Interieur- und Raumausstattungsbranche: “Die Umfrageergebnisse zeigen, wie wichtig die Früherkennung relevanter Trends für unsere Branche ist. Daher engagieren wir uns seit 2008 für die Durchführung der Hometrend-Messe, um den Branchenaustausch und die Antizipation von gesellschaftlichen Entwicklungen zu fördern.” (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...