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22. Juni 2012, 20:09
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EPX-Hauspreis-Index tendiert wieder aufwärts

Der Europace Hauspreis-Index (EPX) legte im Mai leicht um 0,12 Prozent zu. Während die Preise für Häuser kletterten, schwächte sich das Niveau für Eigentumswohnungen ab.

WohnimmobilienpreiseDer EPX-Gesamtindex legte von 105,31 auf 105,44 Zählerpunkte zu. Den Verlust des Vormonats konnte er jedoch nach Angaben der Europace AG nicht ausgleichen. Auch im Vergleich zur Situation vor drei Monaten liege der EPX aktuell noch 0,17 Prozent niedriger. Im Zwölf-Monatsvergleich habe der Gesamtindex allerdings um 5,63 Prozent zugenommen.

Der Einzelindex für Eigentumswohnungen ging im Mai nach Angaben von Europace mit 0,53 Prozent erneut merklich zurück. Im Vergleich zum April habe jedoch die Abschwungsdynamik deutlich nachgelassen. Zwar liege der Index mit 106,41 Punkten 2,27 Prozent unter dem Wert vor drei Monaten. Doch auf Jahressicht habe er um 7,53 Prozent zugenommen und gegenüber den anderen Segmentarten die höchste Wertsteigerung erzielt.

Der Einzelindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erreichte laut Europace nach einem leichten Anstieg um 0,24 Prozent mit 113,28 Zählerpunkten seinen Höchststand seit Erhebungsbeginn im August 2005. Damit liege er 5,01 Prozent über seinem Wert vor zwölf Monaten.

Ein starkes Wachstum verzeichnete nach Angaben von Europace im Mai der Index für Bestandswohnimmobilien mit einem Plus von 0,71 Prozent. Damit habe er den Verlust des Vormonats mehr als ausgeglichen. Mit 96,63 Punkten werde das Vorjahresniveau um 4,34 Prozent übertroffen.

„Auch wenn die Staatsschuldenkrise noch nicht ausgestanden ist und sich die Weltwirtschaft abschwächt, gehen wir für die Zukunft von einem weitgehend gleichbleibenden Indexniveau aus“, erklärt die Europace AG. Denn gerade der Wunsch nach einem risikoarmen Investment werde vor dem Hintergrund steigender Einkommen das Interesse an Wohnimmobilien steigern. Zudem sei das Finanzierungsumfeld für Immobilien ungebrochen gut. Trotzdem sei Wohnen nicht per se eine sichere Anlage. Qualität, Barrierefreiheit, energetische Baustandards sowie der Standort sind laut Europace entscheidende Indikatoren für die Werthaltigkeit der Investition. Dabei würden wirtschaftsstarke Städte und Ballungsgebiete aufgrund zunehmender Wohnungsnachfrage vor der Herausforderung stehen, bezahlbaren Wohnraum bereit zu stellen. (bk)

Foto: Shutterstock

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