Anzeige
24. Oktober 2013, 09:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Preisanstieg in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg gehört zu den führenden Wirtschaftsregionen in Europa. Dieser Erfolg treibt unter anderem die Preise für Eigentumswohnungen im Ländle in die Höhe. Sie stiegen seit 2008 um bis zu 47 Prozent. Das zeigt das Kaufpreisbarometer des Immobilienportals immowelt.de.

Freiburg in Preisanstieg in Baden-Württemberg

Freiburg verzeichnet den höchsten Preisanstieg bei Eigentumswohnungen in Baden-Württemberg.

Den größten Preissprung seit dem ersten Halbjahr 2008 gab es in Freiburg. Der Quadratmeter kostet inzwischen 3.659 Euro (+47 Prozent). In der wärmsten Großstadt Deutschlands haben sich viele kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solarenergie, Medizintechnik, Biotechnologie sowie Informations- und Medientechnologie angesiedelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der teuersten Großstadt Baden-Württembergs stieg in den letzten Jahren um zehn Prozent.

Plus 22 Prozent in Stuttgart

In der Landeshauptstadt kostet eine Eigentumswohnung 2.564 Euro pro Quadratmeter, 22 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. In Ludwigsburg, nur 12 Kilometer von der Innenstadt des Motoren-Mekkas entfernt, stiegen die Preise um 37 Prozent auf 2.606 Euro. „Die Kombination von wirtschaftlicher Dynamik und Innovation lockt die Menschen nach Baden-Württemberg. Das wird die Preise für Eigentumswohnungen noch weiter in die Höhe treiben“, sagt Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz.

Wohnung am Bodensee

Wer die Nähe zur Schweizer Grenze sucht und dort leben will, wo andere Urlaub machen, muss tief in die Tasche greifen. In Konstanz am Bodensee kostet der Quadratmeter 3.368 Euro (+37 Prozent). Für eine Eigentumswohnung in Tübingen, wo sich im Umfeld einer der ältesten Universitäten Europas etliche Biotech-Firmen niedergelassen haben, müssen die zukünftigen Besitzer im Schnitt mit 2.832 Euro pro Quadratmeter (+17 Prozent) rechnen.

In Ulm an der bayerischen Grenze, dem Traditionsstandort der Nutzfahrzeug-Industrie, stiegen die Preise um 26 Prozent auf 2.521 Euro pro Quadratmeter und in Karlsruhe auf 2.399 Euro (+29 Prozent).

Unterschiede in Rhein-Neckar-Region

Zwar gab es in den vergangenen fünf Jahren in Heidelberg lediglich einen Preisanstieg von zehn Prozent, trotzdem liegt der Quadratmeterpreis im Dienstleistungs- und Wissenschaftszentrum der Region Rhein-Neckar mit 2.762 Euro sehr hoch. Doch nur 19 Kilometer weiter ist es sehr viel günstiger: Im ebenfalls zur Metropolregion gehörenden Mannheim, das eher von Industrie und Handel geprägt ist, ist Eigentum bereits für 1.809 Euro zu erwerben, in Ludwigshafen – direkt hinter der Landesgrenze in Rheinland-Pfalz – für 1.351 Euro. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...