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21. Mai 2013, 08:51
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EPX-Index: Preiswachstum setzt sich fort

Die Wohnimmobilienpreise in Deutschland sind weiterhin im Aufwärtstrend. Vor allem Häuser aus dem Bestand haben nach den Ergebnissen des Europace Hauspreis-Index (EPX) aufgeholt.

Europace Hauspreis-Index (EPX)Nach Angaben von Europace erreichte der Gesamtindex im April mit 111,17 Zählerpunkten einen neuen Höchstwert seit Aufzeichnungsbeginn im August 2005. Im Vergleich zum Vormonat habe er einen Zuwachs um 1,81 Prozent verbucht. Auf zwölf Monate betrachtet kletterten die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland um durchschnittlich 5,56 Prozent.

Preiszuwachs in allen Segmenten

Wie im Vormonat verzeichneten laut Europace alle Segmentarten einen Anstieg. Am stärksten sei die Entwicklung auf Monatssicht beim Teilindex für Eigentumswohnungen. Er sei zum dritten Mal in Folge angestiegen und habe mit 110,32 Zählerpunkten ein neues Allzeithoch erreicht. Gegenüber dem Vormonat sei ein Plus von 2,66 Prozent verzeichnet worden.

Der Teilindex für Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand legte laut Europace mit einem Plus von 2,34 Prozent ebenfalls zu und erreichte einen Höchststand von 104,26 Zählern. Auch der Teilindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser habe mit einem Zuwachs um 0,59 Prozent seinen langanhaltenden Anstieg fortgesetzt. Neubauhäuser verzeichneten mit 118,93 Zählerpunkten das höchste Preisniveau unter den Segmentarten.

 

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Europace Hauspreis-Index (EPX)

Auf Jahressicht haben sich Bestandshäuser mit einem Preiszuwachs um 8,66 Prozent den Angaben zufolge am stärksten verteuert. Im Vergleichszeitraum habe der Wert von Neubauhäusern um 5,24 Prozent zugelegt, der von Wohnungen um 3,12 Prozent.

„Aufgrund der Niedrigzinspolitik gewinnen Sachwerte wie Immobilien eine immer größere Bedeutung für die private Altersvorsorge“, kommentiert Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. Die Ungewissheit über den Fortgang der Eurokrise begünstigt dies. „Für den kommenden Monat erwarten wir vor allem in Ballungsgebieten eine weiterhin stabile bis anziehende Nachfrage nach Wohnimmobilien sowie moderat steigende Preise.“ (bk)

Foto: Shutterstock

 

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