7. Februar 2014, 13:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Viele Deutsche können sich Selbstständigkeit vorstellen

Fast zwei Drittel der Bundesbürger können sich generell vorstellen, irgendwann ihr eigener Chef zu werden, so eine Umfrage von Immobilienscout24. Oft scheiterten die Pläne am Startkapital.

Immobilienscout24 Umfrage

Viele Deutsche sehen in einer beruflichen Selbstständigkeit die Möglichkeit, ihren Traumjob umzusetzen.

In den Augen vieler Deutscher ist die berufliche Selbstständigkeit mit vielen Risiken verbunden. Trotzdem hat ein Großteil bereits mit dem Gedanken gespielt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von Immobilienscout24 Gewerbe unter 2.000 Deutschen.

Demnach haben 62 Prozent der Befragten bereits erwogen, sich beruflich selbstständig zu machen. Lediglich für vier von zehn Befragten sei eine Selbstständigkeit grundsätzlich ausgeschlossen. Männer (66 Prozent) stehen dem Thema laut Immobilienscout24 aufgeschlossener gegenüber als Frauen (59 Prozent).

Fehlendes Startkapital bremst Neugründer aus

Wenn es aber darum gehe, die Selbstständigkeit in die Tat umzusetzen, scheitern jedoch die meisten (39 Prozent) laut Immobilienscout24 bereits am fehlenden Startkapital. Jeder sechste Gründungswillige befürchte zudem, mit der Geschäftsidee zu scheitern. Weitere zwei von zehn geben an, es mangele ihnen an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Erfahrungen hinsichtlich Planung und Organisation.

Danach befragt, welche Vorteile sich die Befragten von einer selbstständigen Tätigkeit erhoffen, wurde an erster Stelle die Aussicht darauf genannt, ihr eigener Chef sein zu können (57 Prozent). Jeder Zweite verspricht sich neben mehr Selbstbestimmung im Beruf auch stärkere Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten (je 55 Prozent). Rund vier von zehn Befragten nannten das Motiv, durch eine Selbstständigkeit ihren Traumjob zu realisieren. Vor allem für jüngere Befragte wäre dies ein attraktiver Grund zur Gründung eines eigenen Unternehmens. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zurich startet Erstattungen an Thomas Cook-Kunden

Zurich startet mit Erstattungen an Kunden der insolventen Thomas Cook Deutschland GmbH. Dem Versicherer liegen nun ausreichend Informationen vor, um mit hinreichender Genauigkeit eine vorläufige Berechnung der Gesamthöhe aller Ersatzansprüche vorzunehmen.

mehr ...

Immobilien

Mietendeckelgesetz missachtet Mieter- und Vermieterinteressen

Angesichts der heutigen Anhörung zum Mietendeckelgesetzentwurf und der 1. Lesung des Gesetzes am Donnerstag hat Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, eine eindeutige Meinung.

mehr ...

Berater

Drohne – Weihnachtsgeschenk zum Abheben

Drohnen führen schon seit Jahren die Hitliste der Weihnachtsgeschenke an. Doch reines Spielzeug sind sie nicht. Deshalb stutzen rechtliche Vorgaben den Drohnen auch die Flügel: Nicht überall, wo man fliegen kann, darf man – und ohne Versicherung muss man sogar ganz auf dem Boden bleiben.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt weiteres Baum-Direktinvestment

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Nova Vita Trees d.o.o. das öffentliche Angebot des Direktinvestments in Paulownia Bäume in Deutschland untersagt. Der Grund ist der gleiche, wie zuvor schon bei einer Reihe anderer Emissionen.

mehr ...

Recht

FDP kritisiert Finanzhilfe des Bundes für Thomas-Cook-Kunden

Die FDP hat die Finanzhilfe der Bundesregierung für geschädigte Kunden des insolventen Reiseunternehmens Thomas Cook kritisiert. Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Michael Theurer sagte: “Dass nun der Steuerzahler einspringen soll, ist ein Schuldeingeständnis der Großen Koalition. Sie hat die EU-Gesetzgebung offenbar mangelhaft umgesetzt. (…) Es kann nicht angehen, dass Risiken verstaatlicht und Gewinne privatisiert werden.”

mehr ...