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Die Mehrheit der Deutschen ist mit ihrer Wohnung unzufrieden

56 Prozent der Deutschen fühlen sich in ihrer Wohnung nicht rundum wohl. Das zeigt eine aktuelle Studie des in Nürnberg ansässigen Portals Immowelt.  Die Gründe: laute Nachbarn, zu wenig Zimmer und der fehlende Balkon. Eigentümer sind laut Immowelt glücklicher als Mieter.

Eigentümer investieren häufiger als Mieter hohe Summen in die Ausstattung ihrer vier Wände.

Zu laut, zu klein, zu wenig Luft: Für viele Deutsche könnte demnächst ein Umzug ins Haus stehen, denn 56 Prozent sind mit ihrer aktuellen Wohnung unzufrieden. Einer Immowelt [1]-Studie zufolge sind Lärm und Platzmangel die größten Frust-Faktoren.

19 Prozent der Befragten der Unzufriedenen finden ihre Wohnung zu hellhörig, so Immowelt. Dass die aktuelle Bleibe zu wenige Zimmer hat, störe weitere 18 Prozent.

Auch Wohnungen ohne Balkon oder Terrasse kommen bei den Befragten nicht gut an: Der fehlende Außenbereich ist Immowelt zufolge für 16 Prozent der Unzufriedenen ein Ärgernis.

Käufer prüfen besser

Eigentümer sind mit ihrer Wohnung [2] laut Immowelt wesentlich zufriedener. Während 64 Prozent der Mieter etwas an ihrer Wohnung auszusetzen haben, sind es bei den Eigentümern nur 42 Prozent.

Wer sich durch einen Kauf langfristig an eine Wohnung bindet, prüft diese im Vorfeld offenbar genauer. Mieter hingegen können eine Wohnung schnell und unkompliziert wechseln und sind daher eher bereit, Kompromisse einzugehen.

Außerdem haben Eigentümer die Möglichkeit, die Wohnung den eigenen Wünschen entsprechend zu gestalten. Mieter können dies nur bedingt oder scheuen die Investition, da es sich nicht um ihr Eigentum handelt.

Für die Studie „Wohnen und Leben 2014“ wurden laut Unternehmensangaben im Auftrag von Immowelt 1.015 Personen befragt, davon gaben 621 an, Mieter [3] zu sein. (st)

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